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Berichte

08.02.2021 Solibrot - Frauenbund Ortenburg Spendenaktion

2021 02 08 berichte solibrotaktion
Sandra Lobmeier, Dieter Langmeyer

Soli­brot — ist die Koope­ra­ti­on mit dem Kath. Hilfs­werk zwei­fel­los größ­te Soli­da­ri­täts­ak­ti­on im Kath. Frau­en­bund (KDFB): All­jähr­lich mobi­li­sie­ren sich in der Fas­ten­zeit Dut­zen­de Diö­ze­san­ver­bän­de und Hun­der­te Zweig­ver­ei­ne, um bei der Soli­brot-Akti­on“ mit einer ein­fa­chen Ges­te ein wich­ti­ges Zei­chen der Nächs­ten­lie­be zu setzen.

Der Kath. Frau­en­bund Orten­burg wird sich heu­er mit Unter­stüt­zung der orts­an­säs­si­gen Bäcke­rei Lang­mey­er an die­ser Akti­on betei­li­gen. Jeden Tag satt wer­den, für Mil­lio­nen Men­schen welt­weit ein uner­füll­ba­rer Wunsch. 

Mit der Soli­brot-Akti­on kann jeder ganz kon­kret hel­fen. In der jet­zi­gen Zeit von Coro­na ist es beson­ders schwie­rig, Spen­den­ak­tio­nen zu ver­an­stal­ten, es ist aber auch gera­de in die­sen Zei­ten aus­neh­mend wich­tig benach­tei­lig­te Men­schen zu unterstützen. 

In der gesam­ten Fas­ten­zeit, von 17.Februar bis zum 03.April, wird das spe­zi­ell für die Akti­on von Bäcker­meis­ter Die­ter Lang­mey­er geba­cke­ne Brot zum Preis von 2,00 Euro im Laden der Bäcke­rei verkauft.

Zusätz­lich bie­ten Mit­glie­der des kath. Frau­en­bun­des Orten­burg an den Sams­tags- (19:00 Uhr) bzw. Sonn­tags­got­tes­diens­ten (8:30 oder 10:00 Uhr; bit­te Got­tes­dienst­ord­nung des Info­blat­tes oder der Home­page beach­ten) unter Ein­hal­tung der Coro­nabe­din­gun­gen mit Hygie­nekon­zept eben­falls Soli­bro­te zum Kauf. 

Je ver­kauf­tem Brot wer­den 50 Cent zuguns­ten der Mise­re­or-Spen­den­ak­ti­on abgegeben. 

Der kath. Frau­en­bund Orten­burg wür­de sich zusam­men mit Bäcker­meis­ter Die­ter Lang­mey­er sehr freu­en, wenn die Bevöl­ke­rung die Akti­on durch den Kauf eines Pfund­we­ckerls unterstützt.

31.12.2020 und 06.01.2021 Verleihung der Stephanusplakette

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Franz Geislberger, PGR-Vorsitzender Michael Schäufl und Pfr. Anton Haslberger (v.r.n.l.) Foto: Hanna Heumader

Gro­ße Freu­de herrscht im Pfarr­band Orten­burg. Mit Franz Geisl­ber­ger, Pfar­rei St. Johan­nes Nepo­muk — Dorf­bach, und Robert Bau­er, Pfar­rei Maria Him­mel­fahrt — Orten­burg, wur­den zwei Mit­glie­der im Pfarr­ver­band mit der Ste­pha­nus­pla­ket­te aus­ge­zeich­net. Die­se Aus­zeich­nung geht auf eine Initia­ti­ve des ehe­ma­li­gen Bischofs Anto­ni­us Hof­mann aus dem Jah­re 1974 zurück. Zusam­men mit der Ansteck­na­del und einer Urkun­de ist sie die höchs­te Ehrung für Lai­en in der Diö­ze­se für lang­jäh­ri­ges und über­wie­gend ehren­amt­li­ches Engagement.

Franz Geisl­ber­ger, wohn­haft in Thiersbach, erhielt die sil­ber­gän­zen­de Pla­ket­te wäh­rend des Got­tes­diens­tes zum Jah­res­schluss am Sil­ves­ter­tag aus den Hän­den von Pfr. Anton Hasl­ber­ger mit Lob, Dank und Aner­ken­nung. Hr. Geisl­ber­ger küm­mert sich um die Außen­an­la­gen um die Kir­che ein­schließ­lich des Denk­mals für die gefal­le­nen und ver­miss­ten Sol­da­ten der bei­den Welt­krie­ge als auch die Wege im Fried­hof. Dar­über hin­aus zeich­net Hr. Geisl­ber­ger seit 35 Jah­ren ver­ant­wort­lich für die Kol­lek­ten wäh­rend der Got­tes­diens­te, so Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­der Micha­el Schäufl in sei­nen Dan­kes­wor­ten. Die­ser dehn­te den Dank auch an alle Pfar­rei­mit­glie­der aus, die im zurück­lie­gen­den Jahr sich in die Pfar­rei ein­ge­bracht hat­ten und ver­band dies an die anwe­sen­den Minis­tran­ten gerich­tet mit der Bit­te, in naher Zukunft viel­leicht in die Fuß­stap­fen von Hr. Geisl­ber­ger tre­ten zu wol­len. Der sicht­lich über­rasch­te und gerühr­te Preis­trä­ger wünsch­te sich für das neue Jahr ein wenig Nor­ma­li­tät, um sei­ne Arbeit als Zech­probst wie­der auf­neh­men zu können.

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Robert Bauer, Pfr. Anton Haslberger, Deka­natrats­vor­sit­zen­de Alex­an­dra Fischer­au­er und PGR-Vorsitzende Beate Weinberger (v.l.n.r.) Foto: Sandra Lobmeier

Herrn Robert Bau­er wur­de die Ste­pha­nus­pla­ket­te im Anschluss an den Fest­got­tes­dienst zu Hl.-Drei-König durch Pfr. Anton Hasl­ber­ger mit gro­ßer Freu­de und Dank über­reicht. Die Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Bea­te Wein­ber­ger gab eine beein­dru­cken­de Auf­lis­tung der zahl­rei­chen ehren­amt­li­chen Tätig­kei­ten von Herrn Bau­er wie­der. So war Herr Bau­er seit 1989 in Orten­burg im Pfarr­ge­mein­de­rat und als Lek­tor tätig. In den Jah­ren von 1983 bis 1995 fun­gier­te Herr Bau­er als Refe­rent für den Braut­leu­te­tag. Bereits frü­her in sei­ner Hei­mat­pfar­rei Kirch­ham und dann ab 2002 in Orten­burg beklei­de­te er das Amt des Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­den. Für die Minis­tran­tIn­nen, so berich­te­te die Vor­sit­zen­de wei­ter, enga­gier­te sich Herr Bau­er sehr: So führ­te er eine kon­ti­nu­ier­li­che Betreu­ung ein, setz­te sich dafür ein, dass Mäd­chen die­sen Dienst aus­üben durf­ten, lei­te­te über einen lan­gen Zeit­raum die Minis­tran­ten­stun­den und orga­ni­sier­te Schu­lun­gen und Ein­kehr­wo­chen­en­den. Ein beson­de­res Augen­merk galt der Zusam­men­ar­beit mit der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­chen­ge­mein­de in Orten­burg. Zudem orga­ni­sier­te er die legen­där gewor­den Pfarr­fa­schings­bäl­le. Von 1989 bis 2018 war Herr Bau­er für die Öffent­lich­keits- und Pres­se­ar­beit sei­ner Pfar­rei zustän­dig. Dies sind nur eini­ge sehr wesent­li­che Punk­te sei­nes gro­ßen Enga­ge­ments. Herr Bau­er bedank­te sich für die Aus­zeich­nung. Es sei sein Wunsch, die­se Ehrung auch an alle Pfarr­an­ge­hö­ri­gen wei­ter­zu­ge­ben, denn ohne deren ste­tig gute Unter­stüt­zung und das gute Mit­ein­an­der mit den Pfar­rern sei sei­ne Arbeit nicht mög­lich gewesen.

Ein Antrag auf Ver­lei­hung einer Ste­pha­nus­pla­ket­te durch eine Pfar­rei wird vom Deka­nats- und Diö­ze­san­rat geprüft und schließ­lich unse­rem Bischof zur Ent­schei­dung vor­ge­legt, dem die letz­te Ent­schei­dung vor­be­hal­ten bleibt. Umso grö­ßer war die Freu­de bei den Pfarr­ver­ant­wort­li­chen, als weni­ge Tage vor Weih­nach­ten die posi­ti­ve Nach­richt aus Pas­sau eintraf.

(Text: Bea­te Wein­ber­ger und Micha­el Schäufl)

24.12.2020 Krippenspiel und Christvigilfeier in Ortenburg

Sowohl das Krip­pen­spiel als auch die Christ­vi­gil­fei­er waren sehr gelun­gen und fan­den coro­nabe­dingt im Frei­en auf dem Kirch­platz statt.

Obwohl es den gan­zen Tag reg­ne­te, hat der Regen genau zum Krip­pen­spiel, das die­ses Jahr erst um 16:30 Uhr statt­fand, auf­ge­hört. Der Kirch­platz war mit vie­len Ker­zen, einem hell erleuch­te­ten Christ­baum sowie tan­zen­den Schnee­flo­cken (mit einem Pro­jek­tor) an der Kir­chen­wand stim­mungs­voll vor­be­rei­tet. Pfar­rer Hasl­ber­ger begrüß­te die ca. 60 Besu­cher und sprach ein­füh­ren­de Wor­te. Die Feu­er­wehr Söl­denau (coro­nabe­dingt nur mit einem Mann, Man­fred Wein­ber­ger 1. Vor­stand) über­brach­te wie jedes Jahr das Licht von Bethlehem.

Beim Krip­pen­spiel wur­de die Weih­nachts­ge­schich­te in Form von 7 Bil­dern per Bea­mer an eine Wand der Kir­che pro­ji­ziert. Kin­der, als Maria und Josef, Hir­ten, Her­bergs­va­ter und Engel ver­klei­det, spra­chen dazu die jewei­lig pas­sen­den Tex­te, spiel­ten zwi­schen­durch mit dem Akkor­de­on, san­gen weih­nacht­li­che Lie­der und tru­gen im Anschluss die Für­bit­ten vor. Danach wur­de das Vater Unser gemein­sam gespro­chen und Herr Pfar­rer Hasl­ber­ger erteil­te den Segen. Abschlie­ßend sang die Orga­nis­tin und Lei­te­rin des Krip­pen­spiels, San­dra Has­lin­ger, das Lied Stil­le Nacht coro­nabe­dingt stell­ver­tre­tend für alle Besucher.

Um 18:30 Uhr begann die Christ­vi­gil­fei­er, eben­falls im Frei­en und stim­mungs­voll beglei­tet mit Ker­zen, Schnee­flo­cken­lich­tern und Bil­dern der Weih­nachts­ge­schich­te an der Kir­chen­wand. Frau Hele­ne Uhr­mann-Pau­li begrüß­te ca. 30 Got­tes­dienst­be­su­cher. Die Orga­nis­tin Euge­nie Erner eröff­ne­te mit dem Ver­kün­di­gungs­lied die Vigil­fei­er. Nach dem Weih­nachts­evan­ge­li­um folg­te eine kur­ze Anspra­che, die Für­bit­ten (Frau Gaby Bau­er), das Vater Unser sowie der Segen. Das Stil­le Nacht Lied wur­de auch hier, coro­nabe­dingt stell­ver­tre­tend von Frau Erner, zum Abschluss der Fei­er gesungen.

06.12.2020 Adventsgottesdienst und Jahresrückblick des katholischen Frauenbundes Ortenburg

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Foto: Sandra Lobmeier

Alles ist anders in die­sem beson­de­ren Jahr. Das galt auch für den tra­di­tio­nel­len Advents­got­tes­dienst des katho­li­schen Frau­en­bun­des Orten­burg. Aber er konn­te wenigs­tens statt­fin­den, zwar nicht im Pfarr­heim, dafür in der Pfarr­kir­che, mit gebüh­ren­dem Abstand und mit Mas­ke. Geist­li­cher Bei­rat Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger zele­brier­te den Got­tes­dienst, der in die­sen von Dun­kel­heit und Unsi­cher­heit gepräg­ten Zeit mit dem The­ma Licht der Hoff­nung” etwas Zuver­sicht ver­mit­teln woll­te. Die Tex­te dazu gestal­te­te Ruth Bauer.

Beson­ders berühr­te die musi­ka­li­sche Gestal­tung der Fei­er durch eini­ge Mit­glie­der der Man­do­li­nen­grup­pe Holz­kir­chen, die zusam­men mit dem von Tee­lich­tern erhell­ten Kir­chen­raum die Besu­cher advent­lich einstimmte.

Da die sonst übli­che Advent­fei­er coro­nabe­dingt ent­fal­len muss­te, gab am Ende des Got­tes­diens­tes die Vor­sit­zen­de San­dra Lob­mei­er einen kur­zen Rück­blick auf das Ver­eins­jahr 2020, in das man im Janu­ar bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit umfang­rei­chem Pro­gramm voll Eifer gestar­tet war.

So besich­tig­ten im Febru­ar vie­le Teil­neh­me­rin­nen die Bäcke­rei Wag­ner bei Ruhstorf

Beim öku­me­ni­schen Welt­ge­bets­tag der Frau­en anfang März konn­te im evan­ge­li­schen Gemein­de­haus gemein­sam gebe­tet sowie kurz dar­auf noch das Bay­ern — Lab in Vils­ho­fen besucht werden.

Doch dann kam Coro­na und fast alle wei­te­ren Pro­gramm­punk­te muss­ten des­halb ent­fal­len. Den­noch ban­den vor Ostern die Frau­en in Ein­zel­ar­beit vie­le Palm­bu­schen, die am Palm­sonn­tag in der Kir­che abge­holt wer­den konn­ten. Als Ersatz für die tra­di­tio­nel­le gemein­sa­me Mai­an­dacht wur­de das dafür zusam­men­ge­stell­te Text­blatt zur Mit­nah­me aufgelegt. 

Tra­di­tio­nell bot man am Frau­en­tag” am 15. August die zuvor gebun­de­nen Kräu­ter­büschl an, sie erbrach­ten einen Ver­kaufs­er­lös von 170.00 € , der für Blu­men­schmuck in der Kir­che gespen­det wurde.

Auf einen spä­te­ren Zeit­punkt muss die für Janu­ar 2021 geplan­te Jah­res­haupt­ver­samm­lung ver­scho­ben wer­den. Ende Janu­ar soll ein ver­kürz­tes Jah­res­pro­gramm erschei­nen. Mit der Hoff­nung, dass die Ver­bun­den­heit der Frau­en­bund­frau­en auch in der Coro­na­kri­se bestehen bleibt und dass im Lau­fe des nächs­ten Jah­res wie­der Zusam­men­künf­te und Tref­fen mög­lich sein wer­den, ver­ab­schie­de­te die Vor­sit­zen­de die Got­tes­dienst­be­su­cher in die­se beson­de­re Advents­zeit hinein.

15.08.2020 Marienkonzert

Hier die ange­kün­dig­ten Mit­schnit­te vom Marienkonzert:

12.07.2020 Impressionen vom Gottesdienst im Freien

02.06.2020 Kath. Frauenbund Ortenburg

2020 06 02 berichte palmbuschen

Auch wenn durch die Coro­nabe­schrän­kun­gen Ver­an­stal­tun­gen des katho­li­schen Frau­en­bun­des aus­fal­len muss­ten, blie­ben die Frau­en doch aktiv.

Zwar fan­den am Ende der Fas­ten­zeit kei­ne Got­tes­diens­te mehr statt, aber um lit­ur­gi­sche Bräu­che bei­be­hal­ten zu kön­nen, ban­den die Frau­en jeweils ein­zeln für sich zahl­rei­che Palm­bu­schen, die in der Kir­che am Palm­sonn­tag, nach der Seg­nung durch Pfar­rer Hasl­ber­ger, in Kör­ben hin­ter­legt und von den Gläu­bi­gen abge­holt wer­den konnten.

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Meh­re­re Male tra­fen sich Frau­en­bund­frau­en unter der Feder­füh­rung von Gabrie­le Bau­er und Bea­te Wein­ber­ger im April und Mai, um die Böschung am Kirch­platz von üppig wuchern­dem Unkraut zu befrei­en und die Rosen zuzu­schnei­den. Jetzt bie­tet das Umfeld der Pfarr­kir­che wie­der einen gepfleg­ten Anblick.

Als Ersatz für die am 1. Mai aus­ge­fal­le­ne Frau­en­bund — Mai­an­dacht wur­de eine Mari­en­an­dacht gedruckt und zum per­sön­li­chen Gebet im der Pfarr­kir­che aus­ge­legt.

(Text und Fotos: Ruth Bauer)

11.04.2020 Die neuen Osterkerzen des Pfarrverbands

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11.03.2020 KDFB Ortenburg: Besuch des BayernLab in Vilshofen

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Gera­de noch vor der aku­ten Coro­na­kri­se konn­te der katho­li­sche Frau­en­bund Orten­burg das für März geplan­te Pro­gramm durch­füh­ren: ein Besuch im Bay­ern­Lab Vils­ho­fen. Über­ra­schend vie­le Mit­glie­der des Frau­en­bunds zeig­ten ihre Neu­gier­de auf die digi­ta­le Welt , die im Bay­ern­Lab vor­ge­führt wur­de. Das Bay­ern­Lab, eine Ein­rich­tung des Finanz­mi­nis­te­ri­ums und ange­glie­dert an das Ver­mes­sungs­amt in Vils­ho­fen, ist ein Schau­fens­ter für die digi­ta­le Welt, deren Inno­va­tio­nen und Möglichkeiten. 

Wäh­rend einer kur­zen Ein­füh­rung in der WLAN-Lounge wur­de moderns­te Tech­nik für Video­kon­fe­ren­zen demons­triert: in einer direk­ten Ver­bin­dung mit Mit­ar­bei­tern des Bay­ern­Lab in Wun­sie­del gab es einen ange­reg­ten Aus­tausch. Des Wei­te­ren erfuh­ren die Teil­neh­me­rin­nen eini­ges über den inno­va­ti­ven Ein­satz des Bay­er­n­at­las mit sei­ner Aktua­li­tät sowie sei­nen zahl­rei­chen Zusatzinformationen.

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Im Lau­fe der Füh­rung konn­te auch eini­ges selbst aus­pro­biert wer­den: die Mög­lich­kei­ten der Sand­box für Geo­gra­phie, Legoro­bo­ter, aug­men­ted rea­li­ty” (erwei­ter­te Rea­li­tät), Droh­nen selbst steu­ern, und ein 3‑D Dru­cker. Muti­ge Teil­neh­me­rin­nen wag­ten sich mit Hil­fe einer 3D-Bril­le auf eine (schwin­del­erre­gen­de) digi­ta­le Ach­ter­bahn. Stau­nen erreg­ten auch die Mög­lich­kei­ten des 3D Drucks. Die 2‑stündige Füh­rung ende­te mit dem Wunsch, sich an einem Nach­mit­tag erneut hier zu tref­fen um sich über Funk­tio­nen und Sicher­heits­ein­stel­lun­gen des Smart­pho­nes infor­mie­ren zu lassen.

Eini­ge Teil­neh­me­rin­nen lie­ßen den infor­ma­ti­ven Nach­mit­tag mit einem gemein­sa­men Besuch im Cafe gesel­lig ausklingen.

(Text und Fotos: Ruth Bauer)

12.02.2020 KDFB Ortenburg: Besichtigung der Bäckerei Wagner

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Neu­gie­rig auf die Her­stel­lung eines unse­rer Grund­nah­rungs­mit­tel mach­ten sich 17 Mit­glie­der des katho­li­schen Frau­en­bun­des Orten­burg auf den Weg in die Groß­bä­cke­rei Wag­ner in Hüt­ting bei Ruhstorf.

Bei der Füh­rung durch die Anla­gen der Bäcke­rei erfuh­ren die Frau­en viel Wis­sens­wer­tes und oft auch Über­ra­schen­des über die Pro­duk­ti­on von Brot, Sem­meln und Klein­ge­bäck im gro­ßen Stil sowie über die kom­ple­xe Logis­tik, um die zahl­rei­chen Filia­len recht­zei­tig mit fri­schen Waren belie­fern zu kön­nen. Der infor­ma­ti­ve Nach­mit­tag klang bei Kaf­fee und Kuchen im ange­reg­ten Gespräch aus.

(Ruth Bau­er)

22.01.2020 KDFB Jahreshauptversammlung in Ortenburg

Mit einer Besich­ti­gung der Bäcke­rei Wag­ner in Hüt­ting am 12. Febru­ar eröff­net der katho­li­sche Frau­en­bund Orten­burg sein umfang­rei­ches Pro­gramm für das Jahr 2020. Auf der Jah­res­haupt­ver­samm­lung konn­te die Vor­sit­zen­de San­dra Lob­mei­er neben Frau­en­bund­mit­glie­dern den geist­li­chen Bei­rat Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger und die stell­ver­tre­ten­de Deka­nats­vor­sit­zen­de, Frau Sabi­ne Kra­mer, begrü­ßen. Nach dem Tätig­keits- und Kas­sen­be­richt ging es in ange­reg­ter Dis­kus­si­on beson­ders um die Pla­nung des neu­en Jah­res. Neben der Mit­ge­stal­tung des öku­me­ni­schen Welt­ge­bets­ta­ges am 6. März gibt es die tra­di­tio­nel­len Tref­fen zum Palm- und Kräu­ter­bu­schen­bin­den, den Hoag­ar­ten und den belieb­ten Kurz­film­abend. Es wer­den Aus­flü­ge zum Bay­ern­Lab in Vils­ho­fen, zum Haus am Strom in Jochen­stein orga­ni­siert, eben­so nach Burg­hau­sen, ins Haus der Begeg­nung”, um dort das neue Wir­kungs­feld des ehe­ma­li­gen Orten­bur­ger Pfar­rers Dr. Anton Spreit­zer kennenzulernen.

Der Tätig­keits­be­richt für das Jahr 2019 mach­te noch ein­mal deut­lich, dass das ver­gan­ge­ne Ver­eins­jahr mit vie­len gemein­sa­men Tref­fen und unter­schied­lichs­ten Aktio­nen gefüllt war. Ein­ge­lei­tet wur­de der Pro­grammrei­gen mit dem sehr auf­schluss­rei­chen Vor­trag von Pfarr­vi­kar John Ela­vun­k­al über Reli­gio­nen in Indi­en, sei­ner Hei­mat, im Febru­ar 2019. Beson­ders erfolg­reich war der erst­mals durch­ge­führ­te Weih­nacht­li­che Floh­markt ” im Herbst. Aus des­sen Erlös konn­ten 1600 Euro für die Reno­vie­rung der Pfarr­kir­che Orten­burg gespen­det wer­den. Bei der Mai­an­dacht schloss man sich dem Frau­en­bund Dorf­bach an und fei­er­te gemein­sam in St. Kolo­man mit anschlie­ßen­der Ein­kehr, um auch auf die­sem Weg das lang­sa­me Zusam­men­wach­sen im Pfarr­ver­band zu för­dern. Sehr inter­es­sant war der Besuch im Kalk- und Zie­ge­lei­mu­se­um in Flint­s­bach. Ganz ande­re, aber oft lebens­wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen bot der im Sep­tem­ber durch das Rote Kreuz abge­hal­te­ne 1. Hil­fe-Kurs . Mehr­mals müh­ten sich eini­ge Mit­glie­der des Frau­en­bunds beim schweiß­trei­ben­den Ein­satz an der gro­ßen Böschung am Kirch­platz, um sie von wuchern­dem Unkraut zu befrei­en. Beim Grill­abend im Pfarr­gar­ten wur­de von Pfar­rer Anton Spreit­zer Abschied genom­men. Der immer wie­der über­ra­schen­de und beein­dru­cken­de Kurz­film­abend im Pfarr­heim und eine besinn­li­che Advent­fei­er run­de­ten das Frau­en­bund­jahr ab.

(Ruth Bau­er)

Link: KDFB Jah­res­pro­gramm 2020

12.01.2020 Benefiz-Schafkopfturnier in Ortenburg

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(von links) Pfarrer Anton Haslberger mit den drei Siegern Anton Seidl (2.Platz), Michael Waldburg (1.Platz), Helmut Eder (3.Platz) sowie Spielleiter Franz Grausam

88 Kar­ten­spie­ler kamen am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ins Pfarr­heim, um am tra­di­tio­nel­len Schaf­kopf­tur­nier teil­zu­neh­men. Die bei­den Säle im Erd­ge­schoss reich­ten gera­de noch aus, um alle unter­zu­brin­gen. Auch Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger sowie der frü­he­re Pfar­rer Dom­ka­pi­tu­lar Anton Spreit­zer misch­ten sich unter die Teilnehmer.

Neben Geld­prei­sen für die drei Gewin­ner gab es zahl­rei­che Sach­prei­se und Gut­schei­ne, gespen­det von groß­zü­gi­gen Spon­so­ren, so dass auch jeder Ver­lie­rer noch etwas mit nach Hau­se neh­men konnte. 

Es blieb ein Rein­erlös von über 700 €, der zur Til­gung von Schul­den aus der Kir­chen­re­no­vie­rung ver­wen­det wird.

(Text und Foto: Robert Bauer)

11.12.2019 Bibelüberreichung in Oberiglbach

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von links: PGR-Vorsitzender Julius Krieg, Kirchenpfleger Josef Bichlmeier, Pfarrer Haslberger, Lektor Josef Butzenberger, Lektorin Tanja Bauer

Eben­so wie in den ande­ren Pfar­rei­en des Pfarr­ver­bands wur­de die für die Lek­to­ren vom Bis­tum bereit­ge­stell­te Pas­sau­er Sonn­tags­bi­bel als Geschenk überreicht.

(Foto: Josef Bauer)

04.12.2019 Spende des kath. Frauenbundes Ortenburg an die Pfarrei

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Überreichen des Spendenschecks, von rechts: Pfarrer Anton Haslberger, Mitglieder des Leitungsteams Sandra Lobmeier, Margarete Haslinger, Gabi Bauer

Ein vor­zei­ti­ges Christ­kindl” erhielt Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger bei der Advent­fei­er des katho­li­schen Frau­en­bun­des Orten­burg: einen Spen­den­scheck in Höhe von 1600 Euro für die Reno­vie­rung der Orten­bur­ger Pfarr­kir­che. Die­se statt­li­che Sum­me erwirt­schaf­te­ten die Mit­glie­der des Frau­en­bun­des beim Palm­bu­schen­ver­kauf im Früh­jahr mit 400 Euro und dem statt­li­chen Gewinn von 1200 Euro aus dem Weih­nacht­li­chen Flohmarkt”.

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Warenangebot des Flohmarkts, Mitglieder des Frauenbunds Ortenburg

Der Ver­kaufs­markt war ein vol­ler Erfolg. Dank zahl­rei­cher Sach­spen­den konn­te ein viel­fäl­ti­ges und rei­ches Waren­an­ge­bot im Pfarr­saal prä­sen­tiert wer­den: voll­stän­di­ge Krip­pen, über unter­schied­lichs­ter Christ­baum­schmuck, vie­le Engels­fi­gu­ren, Lich­ter­ket­ten und wei­te­ren Deko­ra­ti­ons­ar­ti­kel. An bei­den Ver­kaufs­ta­gen Mit­te Novem­ber fan­den sich zahl­rei­che Schnäpp­chen­jä­ger ein und wur­den auch fün­dig. Bei Kaf­fee, Punsch und Kuchen genos­sen vie­le Besu­cher eine will­kom­me­ne Einkaufspause. 

Nach die­ser arbeits­rei­chen Akti­on war das stim­mungs­vol­ler Rora­te zum Bar­bara­tag mit Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger im kath. Pfarr­heim und die anschlie­ßen­de Advent­fei­er eine erhol­sa­me Ver­an­stal­tung im abwechs­lungs­rei­chen Jah­res­pro­gramm des Frauenbundes.

(Fotos und Text: Ruth Bauer)

29.09.2019 Amtseinführung von Pfarrer Anton Haslberger

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Im Rah­men einer Eucha­ris­tie­fei­er hat Dekan Johan­nes Graf sei­nen Amts­bru­der Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger am ver­gan­ge­nen Sonn­tag als neu­en Pfar­rer für den Pfarr­ver­band Orten­burg eingeführt.

Der 42jährige war zuvor 5 Jah­re lang als Kaplan im Pfarr­ver­band Hutthurm mit Büch­lberg und Denk­hof tätig.

Die Pfarr­kir­che war bis auf den letz­ten Platz besetzt, als Anton Hasl­ber­ger vor der ver­sam­mel­ten Gemein­de aus Dorf­bach, Holz­kir­chen, Neu­stift, Obe­rigl­bach, Orten­burg und Unte­rigl­bach sein Wei­he­ge­löb­nis erneu­er­te und bekräf­tig­te; auch sei­ne Fami­lie und eini­ge Freu­de waren gekommen.

Bereits beim Ein­zug in die Kir­che hat­te ihn die Vor­sit­zen­de des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes, Bea­te Wein­ber­ger, am Kir­chen­por­tal begrüßt. Alle sechs Kir­chen­pfle­gern haben ihm dort auch die Schlüs­sel der jewei­li­gen Kir­chen übergeben.

Zusam­men mit den Mess­die­ne­rin­nen und Mess­die­nern, wei­te­ren pas­to­ra­len Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, sowie den Geist­li­chen aus dem Pfarr­ver­band und Freun­den des neu­en Pfar­rers war man sodann gemein­sam eingezogen.

In sei­ner Pre­digt hat­te Dekan Graf die viel­fäl­ti­gen Erwar­tun­gen beschrie­ben, die an einen Pries­ter gerich­tet wer­den. Er habe die Lei­tung wahr­zu­neh­men auf dem ihm vom Bischof über­tra­ge­nen Ter­ri­to­ri­um aber vor allem als Hir­te der ihm anver­trau­ten Gemein­de. Dabei sei von zen­tra­ler Bedeu­tung, Men­schen zu Jesus Chris­tus zu füh­ren. Also müs­se sei­ne Sor­ge auch denen gel­ten, die ande­re Wege gehen. Mehr denn je kom­me es dar­auf an, in den Gemein­den zusam­men­zu­rü­cken, um das Arbeits­pen­sum zu schaf­fen. Des Öfte­ren wer­de man Prio­ri­tä­ten set­zen müs­sen, so dass die gewach­se­nen Her­aus­for­de­run­gen viel­leicht auch eine Chan­ce sein könn­ten, um aus Ver­krus­tun­gen herauszuführen.

Nach der Wie­der­ho­lung des Wei­he­ge­löb­nis­ses und der Ver­le­sung der bischöf­li­chen Urkun­de über die Beru­fung zum Pfar­rer für den Pfarr­ver­band gra­tu­lier­ten zunächst die Kon­ze­le­bran­ten, die pas­to­ra­len Mit­ar­bei­te­rIn­nen, das evan­ge­li­sche Pfar­rerehe­paar Hofer und die Mut­ter Prio­rin Hele­ne Bin­der mit dem Frie­dens­gruß, anschlie­ßend jeweils eine Stellvertreterin/​ein Stell­ver­tre­ter für die 6 Pfarr­ge­mein­de­rä­te und die 6 Kir­chen­pfle­ger, für die Mes­ner und für die Kir­chen­mu­sik, für die Kin­der­gär­ten und die Schu­len, für die Minis­tran­ten, für die Land­ju­gend und den Frau­en­bund sowie für die KAB (Katho­li­sche Arbeitnehmer-Bewegung).

Aus Ihren Augen leuch­tet die Men­schen­freund­lich­keit Got­tes“, bekann­te der evan­ge­li­sche Pfar­rer Johan­nes Hofer in sei­nem Will­kom­mens­gruß und sei­ne Frau, Pfar­re­rin Sabi­ne Hofer, erläu­ter­te, war­um Orten­burg ein beson­de­rer Ort sei. Evan­ge­li­sche Kir­chen sind im über­wie­gend katho­li­schen Nie­der­bay­ern oft schwer zu fin­den, klein oder Neu­bau­ten, in Orten­burg sei das anders. Dort ist die Evan­ge­li­sche Markt­kir­che das älte­re Sakral­ge­bäu­de. Die frü­he Ein­füh­rung der Schul­pflicht gehe auf eine pro­tes­tan­ti­sche Grä­fin zurück, aber vor allem: Orten­burg sei ein Ort mit lie­bens­wer­ten Men­schen“. Und für die Öku­me­ne gel­te das gemein­sa­me Anlie­gen, das ver­bin­den­de Evan­ge­li­um von Jesus Chris­tus zu ver­kün­den, zum Woh­le der Men­schen und zur Ehre Gottes.“

Weil die Geschich­te der Graf­schaft so sehr beson­ders ist, hat­ten sie für Pfar­rer Hasl­ber­ger das Orten­burg­buch als Geschenk mitgebracht.

Bür­ger­meis­ter Ste­fan Lang rich­te­te gute Wün­sche des Land­ra­tes aus, begrüß­te für die poli­ti­sche Gemein­de und im Namen des Markt­ra­tes. Hun­dert­pro­zen­ti­ge Unter­stüt­zung“ bot er an und füg­te lau­nig hin­zu: wenn ich nicht Bür­ger­meis­ter, son­dern Pfar­rer gewor­den wäre, hät­te auch ich nur in Orten­burg wir­ken wol­len.“ Pfar­rer Hasl­ber­ger wünsch­te er Gesund­heit, viel Schaf­fens­kraft und Got­tes Segen.

Hei­te­res Gereim­tes gab es abschlie­ßend von Pas­to­ral­re­fe­rent Ste­fan Win­ter, der sich mit dem Pfarr­team auf die zukünf­ti­ge Zusam­men­ar­beit freut.

Spon­ta­nen Sze­nen­ap­plaus beka­men die Akteu­re der kir­chen­mu­si­ka­li­schen Gestal­tung. Orga­nis­tin und Chor­lei­te­rin San­dra Has­lin­ger hat­te zusam­men mit dem Holz­kir­che­ner Kir­chen­chor die Spat­zen­mes­se von W.A. Mozart ein­stu­diert. Als Gesangs­so­lis­ten wirk­ten mit: Clau­dia Bau­er (Sopran), San­dra Has­lin­ger (Alt), Ste­fan Metz­ger (Tenor) und Micha­el Kohl­häufl (Bass). Die instru­men­ta­le Beglei­tung erfolg­te durch Maria-The­re­sa Süß (Orgel), Jani­na Schmid (Quer­flö­te) und Hart­mut Caßens (Cel­lo).

Bevor Pfar­rer Hasl­ber­ger den Schluss­se­gen spen­de­te, fass­te er sei­nen gro­ßen Dank“ so zusam­men: Dan­ke dafür, dass ich hier sein darf und ich ver­spre­che, mein Mög­lichs­tes zu tun. Gemein­sam wer­den wir es schaf­fen und bei allem Bemü­hen ist eines klar: Das Eigent­li­che ist geschenkt!“

(Klaus Engel)

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Installation von Pfarrer Anton Haslberger am 29.09.2019: Am Altar (v.l.n.r): Altabt Christian Schütz, Diözesanjugendpfarrer Wolfgang de Jong, BGR Pfarrer i.R. Franz Xaver Huber, Domkapitular Anton Spreitzer, Domkapitular und Dekan Daniel Reichel, Pfarrer Anton Haslberger, Dekan Johannes Graf, Pfarrvikar John Elavunkal, BGR Dekan David W. Theil, Pfarrer Stefan Seibold, Pfarrer Franz Haringer, BGR Pfarrer Wolfgang Keller, BGR Pfarrer i.R. Herbert Oberneder, Pastoralreferent Stefan Winter, Priorin Helene Binder, Pfarrerin Sabine Hofer, Pfarrer Johannes Hofer
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14.08.2019 Verabschiedung von Pfarrer Anton Spreitzer und Pfarrsekretärin Christa Spreitzer

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Die katho­li­sche Pfarr­kir­che in Orten­burg war über­voll, als Pfar­rer Dr. Anton Spreit­zer am Fest Mariä Him­mel­fahrt, am Tag des Kir­chen­pa­tro­zi­ni­ums, sei­nen Abschieds­got­tes­dienst fei­er­te; auch ein Zei­chen der Wert­schät­zung, die ihm im gesam­ten Pfarr­ver­band ent­ge­gen­ge­bracht wurde. 

Ich war sehr ange­spannt, als ich vor 5 Jah­ren bei mei­nem ers­ten Got­tes­dienst aus der Sakris­tei in die Kir­che ging.“ So begann Pfar­rer Spreit­zer sei­ne Pre­digt. Er sei posi­tiv über­rascht gewe­sen und im Nach­hin­ein sehr dank­bar für das gro­ße Wohl­wol­len und die Offen­heit, die ihm von Beginn an ent­ge­gen­ge­bracht wur­den. Dies gel­te auch für die Zusam­men­ar­beit mit der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de. Die Öku­me­ne sei mit ein Grund gewe­sen für sei­nen Wech­sel nach Orten­burg. In ver­trau­ens­vol­lem Mit­ein­an­der konn­te Vie­les auf einen guten Weg gebracht wer­den. Neben der Kir­chen­re­no­vie­rung sei die Bil­dung des Pfarr­ver­ban­des vor 3 Jah­ren mit den 5 Pfar­rei­en Orten­burg, Dorf­bach, Unte­rigl­bach, Holz­kir­chen und Neu­stift sowie der Expo­si­tur Obe­rigl­bach die größ­te Bewäh­rungs­pro­be sei­ner Amts­pe­ri­ode gewe­sen. Rück­bli­ckend sei er immer noch erstaunt, wie die­ser gro­ße Ein­griff in die Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur trotz unter­schied­li­cher Tra­di­tio­nen und Gewohn­hei­ten in den ein­zel­nen Pfar­rei­en bewäl­tigt wer­den konn­te, ohne dass es zu grö­ße­ren Ver­wer­fun­gen kam. Er freue sich für sei­nen Nach­fol­ger Anton Hasel­ber­ger, dass die­ser das Zusam­men­wach­sen wei­ter beglei­ten dürfe. 

Pfar­rer Spreit­zer bedank­te sich bei allen, die sich in der Pfar­rei enga­giert haben, bei den haupt­amt­li­chen und ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern. Beson­ders wert­voll sei­en für ihn die Begeg­nun­gen mit Kin­dern in den Schu­len wie in den Kin­der­gär­ten, die mit ihrer Unver­stellt­heit und Ehr­lich­keit jedem hel­fen könn­ten, die rich­ti­gen Prio­ri­tä­ten im Leben zu set­zen. Die vie­len zum Teil inten­si­ven Erfah­run­gen in den unter­schied­lichs­ten Berei­chen kämen sicher auch sei­ner neu­en Tätig­keit als Direk­tor des Hau­ses der Begeg­nung Hei­lig Geist in Burg­hau­sen zugu­te.“ Ohne Gott geht nichts, mit Gott geht alles“, mit die­ser Bot­schaft schloss Pfar­rer Spreit­zer sei­ne Ansprache. 

Am Ende des Got­tes­diens­tes bedank­te sich die Vor­sit­zen­de des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes Bea­te Wein­ber­ger In sehr per­sön­li­chen Wor­ten bei Pfar­rer Spreit­zer. Eigent­lich hät­te die Pfarr­ge­mein­de beim Bischof Ein­spruch ein­le­gen müs­sen gegen die Ver­set­zung, wegen gerin­ger Erfolgs­aus­sich­ten habe man aber dar­auf ver­zich­tet“, mein­te sie schmun­zelnd. Als gemein­sa­mes Geschenk des Pfarr­ver­ban­des über­reich­te sie eine geschnitz­te Sta­tue des hei­li­gen Antonius.

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Einen beson­de­ren Dank rich­te­te sie an die schei­den­de Pfarr­se­kre­tä­rin Chris­ta Spreit­zer, die Mut­ter von Pfar­rer Spreit­zer, die am 1. Sep­tem­ber in den Ruhe­stand geht. Wäh­rend ihrer gesam­ten 5‑jährigen Tätig­keit bewies sie nicht nur gro­ße Fach­kom­pe­tenz und orga­ni­sa­to­ri­sches Geschick, ihre Offen­heit und Herz­lich­keit sorg­ten von Beginn an für eine äußerst wohl­tu­en­de Atmo­sphä­re im Pfarr­bü­ro.

Kir­chen­pfle­ger Andre­as Ret­ten­ber­ger schloss sich den Dan­kes­wor­ten von Bea­te Wein­ber­ger an. Er zog Par­al­le­len zwi­schen dem Wir­ken des Pfar­rers und dem Schaf­kopf­spiel, einer gro­ßer Lei­den­schaft von Pfar­rer Spreit­zer. Er hob sei­ne Bereit­schaft zum Mit­spie­len, zur Zusam­men­ar­beit her­vor, aber auch wie bei einem Solo allei­ne vor­an­zu­ge­hen und Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

Der 2. Bür­ger­meis­ter Lud­wig Not­haft über­brach­te die Grü­ße von Bür­ger­meis­ter Ste­fan Lang. Er blick­te zurück auf das gewal­ti­ge Arbeits­pen­sum von Pfar­rer Spreit­zer inner­halb der letz­ten 5 Jah­re, das von der gelun­ge­nen Kir­chen­re­no­vie­rung und Fried­hofs­ge­stal­tung über Kin­der­gar­ten­um­bau bis hin zum Abschluss der Pro­mo­ti­on reicht. Mit sei­ner Bereit­schaft zum Zuhö­ren, sei­nem Humor, sei­ner Fähig­keit auch ein­mal über sich selbst zu lachen und sei­nen wohl­über­leg­ten Pre­di­gen sei es ihm gelun­gen, vie­le wie­der näher an den Glau­ben her­an­zu­füh­ren.

Schließ­lich bedank­te sich das Mit­glied des evan­ge­li­schen Kir­chen­vor­stands Harald Roit­ner in Ver­tre­tung von Pfar­rerehe­paar Hofer für die stets kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit mit Pfar­rer Spreit­zer, den er in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit sei­nem fes­ten Glau­ben, kla­ren Stand­punk­ten und Dis­kus­si­ons­freu­de schät­zen gelernt habe.

Beim anschlie­ßen­den Steh­emp­fang im Pfarr­heim blieb den Got­tes­dienst­be­su­chern noch bis weit in den Nach­mit­tag hin­ein Zeit, sich per­sön­lich von Pfar­rer Spreit­zer zu ver­ab­schie­den.

(Robert Bau­er)

05.06.2019 Besuch des Fauenbundes Ortenburg im Ziegel- und Kalkmuseum in Flintsbach

2019-06-05-berichte-frauenbundausflug info-icon-20px Ruth Bauer

Einen Ein­blick in die his­to­ri­sche Kalk­ge­win­nung erhiel­ten Mit­glie­der des Frau­en­bun­des in Orten­burg bei einem Aus­flug in das Zie­gel- und Kalk­mu­se­um in Flintsbach.

Unter der fach­kun­di­gen Füh­rung von Dr. Wal­ter Madl traf sich die Grup­pe zunächst am Alten Amts­hof in Flint­s­bach und besich­tig­te die dor­ti­ge Johan­nis – Kapel­le. Mit ihren roma­ni­schen Wur­zeln ist sie eine der ältes­ten Sakral­bau­ten der Gegend. Dort konn­ten die Besu­che­rin­nen eine beson­de­re Rari­tät bewun­dern: eine der weni­gen noch vor­han­de­nen Johan­nes­schüs­seln mit Haupt. Eine inter­es­san­te Dis­kus­si­on ergab sich über die bis heu­te noch etwas unkla­re Deu­tung der erhal­te­nen Fres­ken in der Kirche. 

Dann ging es auf dem Muse­ums­ge­län­de zum alten Stein­bruch, wo Geschich­te und Bedeu­tung des Kalk­ab­baus erklärt wur­de. Dabei wur­de deut­lich, wel­che Mono­pol­stel­lung die Flint­s­ba­cher Kalk­ge­win­nung in der Regi­on hat­te. Sie zeig­te gro­ße Aus­wir­kung, bis hin zur Anwer­bung von ers­ten Gastarbeitern.

Mit dem alten Ring­ofen konn­te man ein her­vor­ra­gen­des Bei­spiel gro­ßer indus­tri­el­ler Inno­va­tio­nen besich­ti­gen mit der Mög­lich­keit, erst­mals in gro­ßem Maß­stab Kalk zu gewin­nen. An der his­to­ri­schen Anla­ge war die Funk­ti­ons­wei­se die­ser ab 1883 ein­ge­führ­ten neu­en Tech­nik anschau­lich nach­zu­voll­zie­hen. Ergän­zend gab es geo­lo­gi­sche Infor­ma­tio­nen zur Ent­ste­hung die­ses Kalkvorkommens. 

Gro­ßes Inter­es­se fan­den auch die Aus­füh­run­gen Dr. Madls (im Bild 2. von rechts) über die Bedeu­tung von Feu­er­stei­nen (frü­her Flint­stei­ne) von der Stein­zeit bis in die Neu­zeit. Der Orts­na­me Flint­s­bach ist eben­so dar­auf zurück­zu­füh­ren wie der für Geweh­re noch heu­te übli­che Begriff Flinte. 

Ruth Bau­er vom Füh­rungs­team des Frau­en­bunds bedank­te sich abschlie­ßend bei Dr. Madl, der mit fun­dier­tem Fach­wis­sen unter­halt­sam und kurz­wei­lig durch den infor­ma­ti­ven Nach­mit­tag führte. 

Die gemüt­li­che Ein­kehr im Mühl­ha­mer Kel­ler run­de­te den inter­es­san­ten Aus­flug ab.

(Ruth Bau­er)

26.05.2019 Maiandacht der KAB Ortenburg

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Bei der Mai­an­dacht der KAB Orten­burg, die die­ses Jahr in der Kir­che St. Mar­tin in Obe­rigl­bach gehal­ten wur­de, fan­den sich wie­der zahl­rei­che Mit­glie­der ein. Es wur­de kräf­tig gebe­tet und gesun­gen für das Wohl des gan­zen Pfarr­ver­ban­des und zur Ehre von Maria.

Bei einem gemüt­li­chen Bei­sam­men­sein im Anschluss beim Strau­bin­ger Wirt in Atz­ing wur­de viel gelacht. Es wur­de all­ge­mein bedau­ert, dass dies die letz­te Mai­an­dacht mit Pfar­rer Spreit­zer war — obwohl bereits der 03.05. in Burg­hau­sen als Ter­min und Ort für die Mai­an­dacht 2020 fest­ge­legt wur­de. Herr Pfar­rer Spreit­zer sprach die­se Ein­la­dung aus.

Aus Ter­min­grün­den konn­te auch jetzt erst die Spen­de vom Fas­ten­es­sen über­ge­ben wer­den. Immer­hin kamen 300,00 € zusam­men. Somit ist wenigs­tens ein Laut­spre­cher bezahlt.

(Mari­an­ne Wimmer)