Berichte
26.07.2026 Preisverleihung für die Gewinner des Pfingstweges
13.06.2026 KDFB Ortenburg unternimmt Tagesausflug nach Regensburg
Regensburg war das Ziel eines Tagesausflugs des Pfarrverbands Ortenburg, organisiert von den Vorsitzenden des Frauenbundes Ortenburg, Ruth Bauer und Alexandra Lobmeier. Mit dem Bus machten sich 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg in die Donaustadt. Dank der gewählten Nebenstrecken verlief die Anreise überraschend reibungslos, trotz Sperrung der Autobahn und Teilen der B 8.
Bereits beim Spaziergang von Stadtamhof über die historische Steinerne Brücke zeigte sich nach mehreren Regentagen endlich die Sonne und ließ das beeindruckende Panorama der Regensburger Altstadt in besonderem Glanz erstrahlen.
Den Auftakt des Programms bildete eine entspannte „Strudelrundfahrt“ auf der Donau. Während der Schifffahrt erhielten die Teilnehmer interessante Informationen über die Geschichte Regensburgs sowie über die Entstehung und die Legende rund um die Steinerne Brücke.
Zum Mittagessen kehrte die Gruppe im traditionsreichen Bischofshof ein. Gut gestärkt nutzten viele die Gelegenheit zu einem Bummel durch die Altstadt und besichtigten den Dom St. Peter, eines der bedeutendsten Wahrzeichen Regensburgs. Der weitgehend gotische Innenraum mit seinen beeindruckenden mittelalterlichen Glasfenstern hinterließ bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck.
Ein weiterer Höhepunkt des Ausflugs war der Besuch des Hauses der Bayerischen Geschichte. Bei einer Führung durch die Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde“ erhielten die Teilnehmer einen anschaulichen Einblick in die Entwicklung Bayerns von 1806 bis 2006. Die Ausstellung vermittelte die Geschichte des Freistaats lebendig und nachvollziehbar.
Bei einem anschließenden individuellen Stadtbummel und einem gemütlichen Cafébesuch konnten die Teilnehmer ihre Eindrücke vertiefen und die besondere Atmosphäre der Regensburger Altstadt genießen. Am Abend brachte der Bus die Ausflügler mit vielen schönen Erinnerungen wieder zurück nach Ortenburg.
Text und Foto: Ruth Bauer, Vorsitzende des KDFB Ortenburg
Ruth Bauer
07.06.2025 Krapfenverkauf bei den Ritterspielen
Auch heuer konnte der Pfarrgemeinderat Ortenburg mit einem Krapfenverkauf an den Ritterspielen teilnehmen. Ein Dankeschön geht an die FFW Söldenau für die Bereitstellung der Hütte. In den 4 Tagen wurde von fleißigen Helfern aus 100 Kg Mehl Teig geknetet und fast 3000 Auszogne/Kiachl gebacken. Zu jedem Krapfen gab es kostenlose Glückspergamente dazu. Manchem war das Glück hold und er konnte ein Los für einen zusätzlichen Krapfen ziehen. Nach Abzug aller Unkosten konnte ein Reinerlös von 4.835.03 Euro zur Tilgung des noch laufenden Kredites für die Kirchenrenovierung erwirtschaftet werden.
Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, die freiwilligen Helfer-/innen aus dem Pfarrgemeinderat, teilweise mit ihren Familien und die Spender-/innen, die mit ihren Sachspenden unsere Kosten niedrig gehalten haben. Danke an alle, die bei uns die Krapfen gekauft haben und uns mit dem Satz: „Es schmeckt wie zu Hause bei der Oma“ ein großes Kompliment bereitet haben.
18.04.2026 Firmung im Pfarrverband Ortenburg: „Feuer und Flamme“ für den Glauben
In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt empfingen am 18. April 2026 insgesamt 33 Jugendliche aus den Pfarreien Holzkirchen, Dorfbach, Neustift, Oberiglbach, Ortenburg und Unteriglbach das Sakrament der Firmung. Seit Oktober 2025 hatten sich die Firmbewerberinnen und ‑bewerber im Pfarrverband Ortenburg intensiv auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Die Firmvorbereitung war dabei bewusst auf 16-jährige junge Erwachsene ausgerichtet: lebensnah, gemeinschaftsstärkend und mit Raum für persönliche Auseinandersetzung mit dem Glauben. Begleitet wurden die Jugendlichen von Gemeindeassistentin Magdalena Deger und Pfarrer Anton Haslberger. Den Auftakt bildete ein gemeinsamer Kennenlernabend im Bowlingcenter, der den Grundstein für ein gutes Miteinander legte. Im weiteren Verlauf vertieften die Firmlinge bei einem Vorbereitungswochenende zentrale Inhalte des Glaubens. Ein besonderer Akzent lag darauf, „Nebenbeimomente“ zu schaffen – Gelegenheiten, in denen Gemeinschaft wachsen kann. So entstand Schritt für Schritt ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppe.
Ein Höhepunkt war der gemeinsame Gottesdienst mit den Firmlingen für den Pfarrverband unter dem Leitwort „Ihr seid das Salz der Erde – ihr seid das Licht der Welt“. Im Anschluss organisierten die Firmlinge eine „Afterhour“, bei der sie alkoholfreie Cocktails anboten und 546 Euro für einen wohltätigen Zweck sammelten – ein sichtbares Zeichen für Verantwortung und Engagement. Auch die „Nacht der Versöhnung“ hinterließ bleibenden Eindruck: Nach einer einführenden Katechese konnten sich die Jugendlichen an verschiedenen Stationen mit ihrem eigenen Leben auseinandersetzen und anschließend das Sakrament der Versöhnung empfangen. Ergänzt wurde die Vorbereitung durch vielfältige Projektangebote im Pfarrverband, bei denen die Firmlinge aktiv am Gemeindeleben teilnehmen konnten — etwa bei der Mitgestaltung des ökumenischen Jugendkreuzwegs, als Betreuer bei der Jugendosternacht oder bei der Agapefeier an Gründonnerstag. So wurde Kirche als lebendiger Ort erfahrbar, an dem jede und jeder gebraucht wird.
Der Festgottesdienst zur Firmung begann mit einem feierlichen Einzug der Firmlinge und ihrer Paten, begleitet von den Ministranten, dem Seelsorgeteam des Pfarrverbandes Ortenburg und dem Firmspender Domkapitular Martin Dengler. Bereits in seiner Begrüßung griff er das Leitmotiv des Tages auf: „Feuer und Flamme“ zu sein – für den Glauben und für das Leben. In seiner Predigt führte Dengler diesen Gedanken weiter. Ausgehend von der Apostelgeschichte, in der der Heilige Geist „wie Feuerzungen“ auf die Jünger herabkommt, beschrieb er den Geist Gottes als Kraft, die stärkt und verwandelt. Gottes Liebe, so Dengler, sei eine Liebe, die „brennt, aber nicht verbrennt“ – wie beim brennenden Dornbusch. Sie schenke Begeisterung, ohne dass Menschen ausbrennen.
Ein besonders persönlicher Moment war die Einzelfirmung. Mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ zeichnete der Firmspender jedem Firmling ein Kreuz mit Chrisam auf die Stirn. Dabei nahm er sich Zeit für eine kurze persönliche Begegnung mit den Jugendlichen und ihren Paten – ein Zeichen spürbarer Wertschätzung.
Die musikalische Gestaltung übernahm der Chor Dorfbach-Ortenburg unter der Leitung von Elisabeth Hoenicka. Beim anschließenden Sektempfang, zu dem der Pfarrgemeinderat Ortenburg eingeladen hatte, nutzten viele Familien die Gelegenheit zum Austausch und zur persönlichen Begegnung mit dem Firmspender. Bereits zu Beginn der Firmvorbereitung hatten die Jugendlichen einen persönlichen Bibelvers ausgewählt – ausgehend von einem Wort, das sie besonders angesprochen hatte. Als Erinnerung an die Firmung überreichten ihnen Pfarrer Anton Haslberger und Gemeindeassistentin Magdalena Deger diesen Vers zusammen mit einer Bibel. Sie soll sie daran erinnern, dass Gott ihnen zutraut, mit ihren Gaben und Fähigkeiten für die Welt wertvoll zu sein. Verbunden war dies mit der Zusage: „Du bist das Salz der Erde. Du bist das Licht der Welt. Du bist unentbehrlich – denn du machst den Unterschied.“
Der Pfarrverband Ortenburg blickt dankbar auf eine gelungene Firmung 2026 zurück und gratuliert den jungen Christinnen und Christen herzlich. Möge die stärkende und verbindende Kraft des Heiligen Geistes sie ein Leben lang begleiten und ihnen Mut geben, ihren eigenen Weg zu gehen – getragen von dem Vertrauen, dass Gott immer an ihrer Seite ist.
Die Fotos wurden dankenswerterweise von Sandra Simet Fotografie zur Verfügung gestellt.
05.04.2026 Impressionen von der Jugendosternacht
29.03.2026 Impressionen vom Familiengottesdienst am Palmsonntag in der Pfarrei Ortenburg
25.03.2026 Spendenübergabe in Neustift
Der Erlös aus dem diesjährigen Fastenessen kam je zur Hälfte dem Kindergarten St. Martin in Neustift und Misereor zugute. Herr Pfarrer Anton Haslberger und die PGR-Vorsitzende Frau Maria Oswald konnten mit Freude 250,00 Euro an die Einrichtungsleiterin Frau Martina Göth überreichen. Sie bedankten sich recht herzlich für den unermüdlichen Einsatz für die Kleinen in der Pfarrei.
Foto: Oswald Maria
07.03.2026 Weltweite Frauensolidarität beim Weltgebetstag 2026
„Kommt! Bringt eure Last!“ Zu diesem Thema gestalteten Frauen des KDFB Ortenburg-Dorfbach sowie des evangelischen Frauenkreises Ortenburg den diesjährigen Weltgebetstag der Frauen. Er ist die größte Gebetskette rund um den Erdkreis und wurde dieses Mal von Frauen aus Nigeria vorbereitet.
Zu Beginn des Gottesdienstes, den die Frauen im kath. Pfarrheim Dorfbach feierten, erhielten sie in Form eines kurzen Films einen Einblick in das Land Nigeria: Dabei erfuhren sie Näheres über die dortigen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Obwohl Nigeria – bekannt für seine „Afrobeats“ und die Filmindustrie „Nollywood“ – ein aufstrebendes Wirtschaftsland ist, leiden viele Menschen unter großer Armut. Dazu kommt die weit verbreitete Gewalt. Kriminalität, Bandenüberfälle, Vergewaltigung und Korruption gehören zum traurigen Alltag der Menschen. Die Grausamkeit der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram ist weltweit bekannt. Auch Umweltschäden und der Klimawandel bedrohen das Leben der Menschen. Nigerias Bevölkerung ist eine der jüngsten weltweit, aber viele junge Leute verlassen das Land, weil sie für sich keine Zukunft sehen.
Als Symbol für die Lasten, welche vor allem die Frauen in Nigeria tragen, bekamen alle einen Stein, der sie durch den Gottesdienst begleitete. Frauen aus dem ökumenischen Vorbereitungsteam schlüpften in die Rollen von Nigerianerinnen und erzählten den Anwesenden aus ihrem Leben: von der Last gesellschaftlicher Unterdrückung, der Last religiöser Verfolgung sowie der Last von Armut und Verzweiflung. All die Lasten von Frauen brachten die Gottesdienstbesucherinnen anschließend in Gebeten und Liedern vor Gott und legten symbolisch dafür ihre Steine vor dem Kreuz ab. Für viele Frauen und Mädchen in Nigeria ist das Leben nicht leicht, aber ihr Glaube gibt ihnen Kraft und ist eine Quelle der Hoffnung. Die rund 40 in Dorfbach versammelten Frauen ließen sich anstecken vom Mut und dem Durchhaltevermögen der Nigerianerinnen und spendeten in der Kollekte insgesamt gut 600,- Euro für die weltweit über 100 Partnerorganisationen des Weltgebetstag-Komitees.
Mit landestypischen Speisen und Getränken klang der Abend bei einem gemütlichen Beisammensein aus.
25.01.2026 Meditative Wanderung
Die meditative Wanderung des Pfarrverbandes Ortenburg mit besinnlichen Texten, Gebeten und Liedern fand dieses Mal in Neustift statt. Die ca. 30 Teilnehmer starteten im Spirituellen Klostergarten mit einer Einführung von Pfarrgemeinderatsvorsitzender Maria Oswald. Nach einer zweiten Station in der Waldkapelle in Kronthal ging es nach Unterthannet. Dort erklärte Franz Schießl die Geschichte des Unterthanneter Wegkreuzes und trug einige seiner mundartlichen Gedichte vor. Der Abschluss fand vor dem Wirtshaus „Neustifter Berg“ statt, wo die Gruppe im Anschluss an die Wanderung zu einem gemütlichen Beisammensein einkehrte.
21.01.2026 Frauenbund Ortenburg-Dorfbach blickt auf aktives Vereinsjahr zurück, mit Neuwahlen in die Zukunft
Mit einem Sektumtrunk und einem kleinen Imbiss eröffnete der Frauenbund Ortenburg seine Jahreshauptversammlung und startete damit zugleich in das neue Vereinsjahr. Ruth Bauer vom Leitungsteam begrüßte Pfarrer Anton Haslberger sowie die anwesenden Mitglieder, deren große Beteiligung das rege Interesse am Vereinsleben unterstrich.
Nach einem geistlichen Impuls von Monika Winter stand zunächst der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr auf der Tagesordnung.
Der Tätigkeitsbericht von Ruth Bauer zeigte eindrucksvoll, dass der Frauenbund im vergangenen Jahr mindestens eine Aktivität pro Monat angeboten hatte. Neben den traditionellen Aktionen wie dem Verzieren von Osterkerzen, der Mitgestaltung des ökumenischen Weltgebetstages, dem Palmbuschen- und Kräuterbüschlbinden sowie der Maiandacht und dem besinnlichen Adventsgottesdienst gab es auch besondere Höhepunkte. Dazu zählten der Lachyogakurs mit Ulrich Sticht im Sommer sowie der beeindruckende Kurzfilmabend, gestaltet von Helene Urmann-Pauli. Im Juli führte ein Ausflug in die Vilshofener Bierunterwelten, begleitet von Kreisheimatpfleger Rudolf Drasch. Auch die geselligen Treffen, wie der kurzweilige Hoagarten und die stimmungsvolle Adventfeier, kamen nicht zu kurz. Im BayernLab Vilshofen machten sich zudem einige Frauen fit im Thema „Besser fotografieren mit dem Smartphone“.
Ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit war auch das soziale Engagement. Der Frauenbund spendete größere Geldbeträge an verschiedene soziale Einrichtungen. Unter anderem wurde der Gedenkstein für das neu gestaltete Sternengrab auf dem Ortenburger Friedhof finanziert. Alexandra Lobmeier berichtete außerdem über das von ihr initiierte und regelmäßig organisierte Kaffeekränzchen in der AWO Ortenburg, bei dem Frauenbundfrauen die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims für zwei Stunden bewirten und unterhalten.
Der Kassenbericht von Margarete Haslinger und die zuvor gemachte Kassenprüfung zeigte ein überlegtes Wirtschaften und einen soliden Kassenstand. So konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.
Monika Winter informierte über die wesentlichen Änderungen der neuen Satzung des Deutschen Frauenbundes, die von der Versammlung einstimmig für den eigenen Zweigverein übernommen wurde.
Turnusgemäß standen nach vier Jahren die Neuwahlen des Vorstandsteams an. Diese leitete Helene Urmann-Pauli. Einstimmig wiedergewählt wurden Alexandra Lobmeier und Ruth Bauer in das Leitungsteam. Margarete Haslinger bleibt weiterhin Schatzmeisterin. Neu in das Amt der Schriftführerin wurde Monika Winter gewählt; sie übernimmt diese Aufgabe von Ruth Bauer. Als Beisitzerinnen wurden Theresia Auer, Katharina Hirsch und Dorothea Schmid bestimmt. Die Kassenprüfung übernehmen Betty Müller und Karin Meisohle.
Im weiteren Verlauf der Versammlung ging es um die Programmplanung für das Jahr 2026. Neben den bewährten Aktivitäten im Kirchenjahr sind unter anderem ein erneuter Besuch im BayernLab Vilshofen zum Thema „Smartphone und KI“, ein Besuch des Diözesanmuseums Freising mit Pfarrer Haslberger sowie ein Vortrag von Ulrich Sticht über Hospizarbeit geplant. Auf Wunsch mehrerer Anwesender wird die Jahreshauptversammlung künftig in den April verlegt, da der bisherige Januartermin aufgrund winterlicher Witterungsverhältnisse öfter Probleme bereitete.
Die Programmübersicht für 2026 liegt in Kürze in den Pfarrkirchen aus und ist anschließend auch auf der Homepage der Pfarrei abrufbar.
Zum Abschluss ergriff Pfarrer Haslberger als geistlicher Beirat das Wort. Er bedankte sich für das vielfältige Engagement der Frauen für die Pfarrei und das spürbare Miteinander im Verein. Mit einem Bibeltext über die Berufung Davids zum König von Israel und deutenden Worten dazu – gerade die Kleinen und Unscheinbaren seien von Gott berufen – schloss er den Abend.
Ruth Bauer
Mitglied des Vorstandsteams des Frauenbundes Ortenburg
Tel. 08542/2320
Ruth Bauer
11.01.2026 Schafkopfturnier
Großen Zuspruch fand auch in diesem Jahr das traditionelle Schafkopfturnier der Pfarrei. Die insgesamt 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden gerade noch Platz in den beiden Sälen im Erdgeschoß des Pfarrheims.
Bei seiner Begrüßung zeigte sich Pfarrer Anton Haslberger erfreut über den guten Besuch. Er bedankte sich bei Robert Bauer für die Organisation des Turniers sowie bei den zahlreichen Sponsoren, die so viele Sachpreise und Gutscheine spendeten, dass jeder einen Gewinn mit nach Hause nehmen konnte.
In Vertretung von Pfarrer Anton Haslberger nahm die Gemeindereferentin Magdalena Deger am Ende die Siegerehrung vor und überreichte den drei Erstplatzierten Geldpreise. Ihr besonderer Dank galt dem Spielleiter Franz Grausam für die reibungslose Durchführung des Turniers und den engagierten Damen von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, die für die Verpflegung sorgten.
Die Verantwortlichen freuten sich schließlich über einen Reinerlös von knapp 800 € alleine aus den Anmeldegebühren, was zur Tilgung der Schulden aus der Kirchenrenovierung verwendet wird.
Robert Bauer
01.01.2026 Ökumenischer Jahresbeginn
Plädoyer für einen furchtlosen Neuanfang — Ökumenischer Anfangsgottesdienst am 01.01.26 in der Kath. Pfarrkirche
Er gehört einfach dazu, der ökumenische Ortenburger Neujahrsempfang, heuer mit Gottesdienst in der Katholischen Pfarrkirche und anschließendem Umtrunk mit Schnittchen, Fingerfood und guten Wünschen. Eigentlich ist es ein Nachbarschaftstreffen, ein Treffen von Nachbarn, die sich gut vertragen, sich untereinander einladen, miteinander beten und miteinander feiern können.
Nachbarschaft muss gepflegt werden , wenn sie tragen soll.
In ihrer Predigt hatte sich Pfarrerin Sabine Hofer die Jahreslosung der EKD aus Offenbarung 21 zum Thema gemacht: „Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!“
Oft gebe man sich zufrieden, „wenn nur alles so bleibt“. Aber natürlich kenne man auch nur zu gut, die große Sehnsucht danach, dass sich alles Bedrückende verändern möge. Die Auseinandersetzung mit Macht, mit mächtigen Strukturen oder auch mit Problemen, die in mir und über mich Macht ergreifen wollen, das sei großes Thema in der heutigen Zeit. In der Gewissheit, dass Jesus dem Tod nicht unterlegen war, sondern ihn besiegt habe, liege der Schlüssel für einen furchtlosen Neuanfang. Was man nicht mitschleppen wolle, könne man loslassen, denn jeder der kommenden 364 Tage beginne mit einem neuen Morgen und mit der Anregung, sich von Neuem überraschen zu lassen.
Bürgermeister Stefan Lang nahm den anschließenden Empfang zum Anlass, sich für die Vorbereitungen des gastgebenden Teams zu bedanken. Er überbrachte seine Neujahrswünsche auch im Namen des Marktrates und nahm die inzwischen so nachgefragte traditionelle Begegnung als Beweis für das gute Miteinander in Ortenburg.
Angesichts des liebevoll und umfangreich gestalteten Buffets äußerte er augenzwinkernd Verständnis für die Ungeduld der Gäste. Mit einem guten Tropfen und einem vielstimmigen Prosit gab es ausreichend Gelegenheit zu nachbarschaftlicher Begegnung und herzlichen Neujahrswünschen auf Augenhöhe.
24.12.2025 Impressionen von den Kinderkrippenfeiern
Oberiglbach
Unteriglbach
Holzkirchen
Ortenburg
26.10.2025 Gedenkzeit im Pfarrverband Ortenburg
Immer am Sonntag vor Allerheiligen findet seit Corona in der Pfarrei Ortenburg die Gedenkzeit des Pfarrverbandes statt, ab diesem Jahr auch geöffnet für den pastoralen Raum. Sie war ursprünglich gedacht für die Verstorbenen der Coronazeit, deren Angehörige durch Versammlungsverbot und Dezimierung der Teilnehmerzahl eine würdige Verabschiedung verwehrt bzw. schwer gemacht wurde.
Außergewöhnliche, besinnliche Musik durch Frau Eugenie Erner am Saxophon und Begleitung am Klavier, meditative Texte, Psalmen und Bitten zeichneten der Gedenkzeit einen würdevollen Verlauf.
Mit hunderten von Sternen zum Thema des Jahres – Sterne der Erinnerung – wurden die Andachtsteilnehmer auf dem Weg durch den Kirchenraum begleitet.
Für jeden Verstorbenen, von November 2024 (letzte Gedenkzeit) bis zum diesjährigen Gedenkzeit, den Pfarrer Haslberger verlas, wurde ein mit Namen versehener Stern an der Lichtwand befestigt, so dass am Ende eine Galaxie, ein Sternenband entstand. Die Erinnerung an unsere Verstorbenen hat ein überwältigendes Sternenbild entstehen lassen, so ein Ausschnitt aus den Texten. Der Herr zählt die Sterne und ruft sie alle mit Namen (Ps 147,4).
20.09.25 Pfarrverbandsausflug nach Sulzbach Rosenberg
Ein großer Bus voll des PV Ortenburgs hat sich auf den Weg in die Oberpfälzer Heimat von Pastoralreferent Stefan Winter gemacht – in die Herzogstadt Sulzbach-Rosenberg.
Zunächst ging es auf den Annaberg. In der Wallfahrtskirche St. Anna feierte die Gruppe zusammen mit Pfarrer Anton Haslberger, Pfarrvikar John Elavunkal, Pastoralreferent Stefan Winter und Gemeindeassistentin Magdalena Deger Gottesdienst zu Ehren der Hl. Mutter Anna. Der Stadtpfarrer von Sulzbach St. Marien, Herbert Mader, begrüßte die Gruppe aus Ortenburg und erläuterte die Entstehung der Wallfahrt auf den Annaberg.
Am Nachmittag wurde die ehemalige Synagoge besucht, in der Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer einen Überblick über die reichhaltige Geschichte des Herzogtums Sulzbach mit überregionaler Bedeutung gab. Die Grafen und Herzöge von Sulzbach waren eng mit dem mittelalterlichen Hochadel verflochten. So heiratete die Sulzbacher Grafentochter Bertha den byzantinischen Kaiser. Bei der anschließenden Stadtführung in zwei Gruppen ging es zur Klosterkirche St. Hedwig, zum Schloss, zum gotischen Rathaus sowie der Pfarrkirche St. Marien.
Am Ende trafen sich alle in der historischen Druckerei Seidel. Hier konnte die Brücke zu Ortenburg geschlagen werden: der als Sohn des Pfarrers im Ortenburger Pfarrhaus geborene Johann Esaias von Seidel kam Mitte des 18. Jahrhunderts zu seinem Onkel nach Sulzbach und übernahm später dessen Druckerei und Verlagsanstalt.
24.08.2025 Besuch des Heimatbischofs von Pfarrer John Elavunkal
Viele Pfarrangehörige aus dem gesamten Pfarrverband kamen um mit Pfarrer John Elavunkal und seinem Heimatbischof Mathews Pachomios, Bischof von Pune-Kadkhi in Zentralindien, der auf Kurzbesuch in Deutschland war, Gottesdienst zu feiern.
Durch ihre ebenfalls zahlreiche Teilnahme am anschließenden Stehempfang bekundeten die Gottesdienstbesucher ihr Wohlwollen gegenüber Pfarrer John und ihr Interesse am indischen Bischof.
15.08.2025 - Katholischer Frauenbund Ortenburg spendet für Sternenkindergrab
Der Duft von frisch gebundenen Kräuterbüscheln lag in der Luft, als sich die Gläubigen am Fest Mariä Himmelfahrt in der Pfarrkirche Ortenburg zum Patrozinium versammelten. Es ist eine alte bayerische Tradition, an diesem Tag, traditionell der „Frauentag“. heilkräftige Kräuter zu weihen – und es war zugleich der passende Rahmen für eine Geste der Solidartät: Der katholische Frauenbund Ortenburg übergab an Pfarrer Anton Haslberger eine Spende für den Gedenkstein an der im Friedhof neu geschaffenen Grabstelle der sogenannten „Sternenkinder“ – jener Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind.
Mit viel Sorgfalt banden die Mitglieder des Frauenbundes im Vorfeld des Festgottesdienstes die duftenden Kräuterbüschel. Diese wurden gegen eine freiwillige Spende angeboten – ein Brauch, der in Bayern seit Generationen gepflegt wird. Der Erlös, aufgestockt auf 400 Euro aus der Frauenbundkasse, kam diesmal einem besonders sensiblen und wichtigen Anliegen zugute: Der Gedenkstelle für Sternenkinder am Friedhof.
„Mit der Spende möchten wir betroffenen Frauen und Familien einen Ort schenken, an dem sie trauern, aber auch Hoffnung schöpfen können“, erklärte eine Sprecherin des Frauenbundes. Der Gedenkstein auf dem Friedhof soll ein Ort der Erinnerung sein, an dem der Schmerz Raum findet – ein Ort für kleine Seelen, die viel zu früh gegangen sind.
Der Frauenbund Ortenburg setzt sich damit nicht nur für die Bewahrung von Traditionen ein, sondern auch für das Sichtbarmachen eines Themas, das oft im Verborgenen bleibt. Mit ihrer Spende machen sie deutlich: Kein Leben ist zu kurz, um Spuren zu hinterlassen.
Als Zeichen menschlicher Anteilnahme wurden zeitgleich aus der Frauenbundkasse, wie in der Jahreshauptverdsammlung beschlossen, auch noch weitere soziale Einrichtungen mit je einer Spende von 200 Euro bedacht: die Bahnhofsmission in Passau, das St. Ursula Hospiz in Niederalteich, die Lebenshilfe Passau- Wohnhaus Vilshofen und die Palliativstation im Klinikum Passau.
Bericht: Ruth Bauer, Tel: 08542/2320
R. Bauer
19.06.2025 - 22.06.2025 Krapfenverkauf des Pfarrgemeinderats bei den Ritterspielen
Der Pfarrgemeinderat Ortenburg hat heuer an den Ritterspielen Ortenburg auf Einladung von Frau Manuela Brandl von Millenium Visions, dem Ausrichter der Ritterspiele, mit einem Verkaufsstand für Krapfen/Auszogene teilgenommen.
Möglich machte dies u.a. die FFW Söldenau, die kurzfristig ihre Hütte zur Verfügung stellte. Von vielen fleißigen Händen wurde Teig gerührt und Auszogne/Kiachl mit und ohne Rosinen gebacken. Außerdem gab es für jeden eine „mittelalterliche Weisheit“ in Form von Glückslosen dazu. Rosenkränze und die Möglichkeit seinen eigenen Rosenkranz zu knüpfen wurden ebenfalls angeboten. Nach Abzug aller Unkosten konnte ein Reinerlös von 3227,44 Euro zur Tilgung der noch laufenden Kredite für die Kirchenrenovierung eingezahlt werden. Herzlichen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben. Die größte Freude machten uns alle Besucher mit ihren Komplimenten zu den Krapfen: “Es schmeckt so gut wie bei Mama /Oma zu Hause.“
20.04.2025 Jugendosternacht
Eine überwältigende Anzahl an Kindern und Jugendlichen hatte sich zur Jugendosternacht in der Pfarrei Ortenburg angemeldet.
Aufgeteilt in drei Gruppen, Kinder 8 – 10 Jahre, Teens 11 – 13 Jahre, Jugendliche14 – 16 Jahre, startete die erste Gruppe mit Schlafplatzeinteilung, Basteln eines Namensschildes, Kennenlernrunde und Workshops zu den Themen Gründonnerstag, Karfreitag und Auferstehung. Beim anschließenden Pizzaessen im Freien gemeinsam mit der auf 19 Uhr angekommenen mittleren Gruppe konnten sich alle für die kommenden Projekte stärken.
Für beide Gruppen gab es verschiedene Back- und Bastelstationen, die Kindergruppe unternahm eine kleine Nachtwanderung bevor sie sich in die Schlafräume begaben und es langsam still wurde.
Die Teenies erarbeiteten zudem die Texte für die Auferstehungsfeier in der Kirche, begaben sie auf eine Schatzsuche, schauten gemeinsam einen Film, ehe auch sie sich in der Aula des Kindergartens zum Schlafen legten.
Für die Jugendlichen begann die Nacht der Auferstehung um 21 Uhr mit gemeinsamen Burgergrillen und wurden danach zur Kirche nach Unteriglbach chauffiert, um dort nach einer modern gestalteten Andacht die Osterinstallation zu gestalten. Vier 6 Meter lange Fahnen wurden mit zugewiesenen Farben bemalt, die den Weg Gottes mit den Menschen durch das Alte Testament bis zur Auferstehung Jesu zeigen. Schon in der Schöpfung (grün), der Erschaffung der Welt, zeigt sich Gott mit der Zusage, dass alles gut ist. Im brennenden Dornbusch (rot) zeigt sich die brennende Liebe Gottes zu uns Menschen exemplarisch für Mose. Der Weg Israels aus der Knechtschaft führt durch das Schilfmeer (blau) und sagt uns, dass unser Gott auch in Verunsicherung und Not an unserer Seite ist. So können wir mit und trotz allem mit unserem Gott Wege des Lebens suchen und ins Oster-Halleluja (gelb) einstimmen. Zu Fuß ging es zurück mit einer kleinen Challenge am Stausee vorbei nach Ortenburg. Hier konnten die Mädels und Jungs noch einen Escaperoom zum Thema Hochzeit in Kanaa bewältigen, und die Nacht im Schwesternhaus bei Kicker, Tischtennis und Musik ausklingen lassen.
Ab halb fünf Uhr früh versammelten sich alle Kinder, Teenies, Jugendliche, Betreuerinnen und Betreuer sowie Gottesdienstbesucher um das Osterfeuer, um im Anschluss die Auferstehung zu feiern.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Betreuerinnen und Betreuer für die äußerst gelungene Veranstaltung und die gute Zusammenarbeit.
23.03.2025 Fastenessen der Pfarrei Ortenburg
Der Pfarrsaal der Ortenburger Kirchengemeinde war am Ende voll besetzt beim Fastenessen mit Fastensuppe und Fastenzopf, dieses Jahr erstmals ausgerichtet vom Pfarrgemeinderat.
Der Erlös von 240 Euro aus der freiwilligen Spende der Teilnehmer ging an die Bildungs-Art, einem sozialen Bildungsprojekt für Kinder in Gambia. Kunstschaffende der Region stellten hierzu im Pfarrheim Ortenburg ihre Exponate aus, um auf das Hilfswerk in Gambia aufmerksam zu machen.
Eine gelungene Kombination aus Gemeinschaft, Tradition und sozialem Engagement.
07.03.2025 Weltgebetstag 2025 Cook Inseln
Unter dem Leitmotiv „Wunderbar geschaffen“ feierten die Teilnehmer des Weltgebetstags in Ortenburg eine sehr bunte Andacht mit Ländervorstellung, Gebet und Gesang im evangelischen Gemeindehaus, organisiert und durchgeführt in der Ökumene von Frauen des ev. Frauenkreises sowie des kath. Frauenbundes. Fast alle folgten im Anschluss der Einladung zum gemütlichen Beisammensein bei selbstgemachten landestypischen Speisen.
12.01.2025 Schafkopfturnier in Ortenburg
„Heute haben alle gewonnen.“ Dieses Fazit zog Pfarrer Anton Haslberger beim Schafkopfturnier der Pfarrei Ortenburg, das am vergangenen Sonntag, genau am Weltschafkopftag stattfand. Großzügige Spender stellten so viele Gutscheine und Sachpreise zur Verfügung, dass jeder der 88 Teilnehmer, auch die mit Minuspunkten, etwas mit nach Hause nehmen konnten.
Es siegte Paul Liebenau (66 Punkte) vor Reinhold Scheibenzuber (55 Punkte) und Egon Bernwinkler (49 Punkte).
Pfarrer Haslberger bedankte sich bei den Sponsoren, bei Organisator Robert Bauer, bei Spielleiter Franz Grausam sowie bei den Damen von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, die für die Bewirtung sorgten. Gewinner war auch die Pfarrei, denn es blieb ein Reinerlös von über 1000 €, der zur Tilgung von Schulden aus der Kirchenrenovierung verwendet werden kann.
Text und Bild: Robert Bauer
Robert Bauer