Berichte 2023
24.12.2023 Impressionen vom Krippenspiel in Ortenburg
27.11.2023 Wege ins Licht - Malgruppe aus sechs Künstlerinnen präsentiert ihre Arbeiten im Pfarrheim Ortenburg
Seit 1996 treffen sie sich, die Absolventinnen eines Ortenburger VHS-Kurses für Acrylmalerei, damals gehalten von der Kunstlehrerin Helga Schwindl aus Passau. Einmal im Monat kommt man zusammen, tauscht sich aus über Motive, Farben oder Techniken. Auf Reisen und Exkursionen oder beim gemeinsame Besuch von Veranstaltungen hat man sich kontinuierlich weiter entwickelt. Bisher als Gruppe eher im Privaten haben sie nun mit ihrer Ausstellungseröffnung auch einen gemeinsamen Weg in die Öffentlichkeit gefunden. Zur Vernissage am vergangenen Freitag waren gut 100 Besucherinnen und Besucher in das Ortenburger Pfarrheim gekommen, wo sie zunächst von Rosemarie Berger im Namen der Volkshochschule (VHS) begrüßt wurden.
Pfarrer Anton Haslberger, als Hausherr war angetan vom tiefen ästehtischen Empfinden, das die sechs Frauen in so zahlreichen Motiven an die Wand gebracht hätten. Der Pfarrverband Ortenburg verdankt den Künstlerinnen sein bekanntes Logo mit den sechs Pfarrgemeinden Dorfbach, Holzkirchen, Neustift, Oberiglbach, Ortenburg und Unteriglbach und ihren sechs farbigen Kirchtürmen, „ lebendig, kräftig und bunt, aber vor allem miteinander“. Ein solches Miteinander, so Haslberger habe auch das Zustandekommen der Ausstellung ermöglicht, wozu die Volkshochschule, Förderkreis Schloss Ortenburg, die Marktgemeinde und die Katholische Pfarrgemeinde gemeinsam beigetragen hätten.
Bürgermeister Stefan Lang erinnerte an zahlreiche vorausgegangene Kunstausstellungen in der Marktgemeinde, zum ersten Mal allerdings stelle nun eine „Malgruppe“ aus. Er betonte die Bedeutung der Volkshochschule, die mit ihrer Außenstelle im Ortenburger Schloss nahezu 500 jährliche Veranstaltungen durchführe. Deshalb habe er sich im September aus großer Überzeugung als Nachfolger des verstorbenen Hutthumer Bürgermeisters Hermann Baumann zum Ersten Vorsitzenden des Zweckverbandes vhs wählen lassen.
Alfons Niederhofer, Vorsitzender des Schlossfördervereins und Kulturbeauftragter, bedankte sich bei den Künstlerinnen, die mit ihren Arbeiten ganz offensichtlich Freude am schöpferischen Arbeiten und einen Weg um „zur-Ruhe-zu-kommen“ gefunden hätten. In den Bildern habe er selbst viel Bekanntes gefunden, denn Ortenburg sei ein malerischer Ort und biete viele malerische Motive.
Die launige und wertschätzende Laudatio hielt dann Helene Uhrmann-Pauli, Pastoralassistentin und Leiterin der Abteilung Familienpastoral beim Bischöflichen Ordinariat in Passau. Sie sei keine Kunstexpertin, aber ihre Leidenschaft als Theologin sei die Begegnung mit Menschen und das Nachdenken darüber, was denn die Entfaltung ihres Lebens ausmache. „Schöne Künste – welch ein Luxus, nicht zwingend in unserem Leben erforderlich, aber wie arm wäre menschliches Leben, wenn alles nur dem Maßstab der Nützlichkeit unterworfen wäre?“
Kunst könne unsere Wahrnehmung von der Welt einfärben und der Mensch sei dort Mensch, wo er selbst ganz aufgehe. „Gestalterisch wirken“ sei eine dem Menschen innewohnende Kraft. Die biblische Schöpfungsgeschichte und die Definition von der göttlichen Ebenbildlichkeit des Menschen führten auch zum schöpferischen Tun des Menschen.
Der VHS-Aquarellkurs 1996 war der entscheidende Ausgangspunkt für die jahrelange Zusammenarbeit der Frauen, was zeige, wie wichtig Bildungseinrichtungen vor Ort sind. Die Frauen hätten sich nicht nur getroffen, sondern auch Hausaufgaben erteilt, diese besprochen und kritisiert, „respektvoll aber selbstbewusst“ und sich in ihrer künstlerischen Arbeit immer weiterentwickelt.
Und dann skizzierte die Laudatorin die Persönlichkeiten der Künstlerinnen im Einzelnen, Betty Müller aus Irgenöd, Marille Schönhuber aus Reisbach, Erika Ungnadner aus Ortenburg, Monika Kagleder aus Riegeröd, Gertraud Braun aus Aldersbach (leider krankheitshalber verhindert) und Gabi Wagner aus Au. Sie selbst habe viel „von den Stimmungen aufgesaugt, die den Frauen wichtig waren“ und sich immer wieder an den kleinen Prinzen des Antoine de Saint-Exupéry erinnen lassen und an dessen fundamentale Erkenntnis: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“
Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom Holzkirchener Mandolinenchor, unter der Leitung von Ursula Brunner.
Die Ausstellung „Ins Licht“ ist Freitag und Samstag von 14 bis 17 Uhr zu sehen sowie nach den Sonntagsgottesdiensten am 10./31. Dezember sowie 5./6. Januar, jeweils 11 bis 12 Uhr, und am 17. Dezember, 9.30 bis 10.30 Uhr.
(Klaus Engel)
29.10.2023 Gedenkzeit des Pfarrverbands in der Ortenburger Pfarrkirche
„Von sanften Flügelschlag berührt“ – das war das Thema der diesjährigen GEDENKZEIT. Und das war bereits beim Betreten der Ortenburger Pfarrkirche Maria Himmelfahrt spürbar. Hunderte Flügel, die im Zuge der Erinnerungsandacht angebracht wurden, schmücken dort bisweilen die Kirche und haben somit einen stimmungsvollen Rahmen für die Gedenkfeier geschaffen.
Im Zusammenhang mit der Installation „Flügel“ gab es einen besonderen Moment des Gedenkens: Die 51 Namen der im Zeitraum November 2022 bis einschließlich Oktober 2023 Verstorbenen aus dem Pfarrverband Ortenburg wurden von Pfarrer Anton Haslberger verlesen während die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Beate Weinberger und Magdalena Deger als sichtbares Zeichen für jeden dieser Verstorbenen einen mit Namen versehenen Flügel im Altarraum anbrachten.
Meditative Texte und Bitten, symbolhaftes Kerzenanzünden als Lichtzeichen für alle Verstorbenen und einfühlsame Musikstücke auf Saxofon und Klavier, gespielt von Eugenie Erner und Bernhard Leimbruckner, verliehen der Gedenkandacht einen zusätzlichen würdevollen Rahmen.
Im Anschluss konnten sich die Andachtsbesucher im Pfarrheim austauschen.
Die Kunstinstallation „Flügel“ verbleibt noch bis Ende November in der Kirche.
21.10.2023 Ersthelferkurs im Pfarrverband
Fast 20 Personen aus dem gesamten Pfarrverband Ortenburg hatten sich angemeldet, um sich am Samstag, den 21.10.2023, in einem Tageskurs „Erste-Hilfe“ Kenntnisse anzueignen bzw. vorhandenes Wissen aufzufrischen.
Angefangen bei Führerscheinanwärtern aus der KLJB, die ohne jegliches Vorwissen teilnahmen, über Pflegekräfte, die ohnehin eine jährliche Wiederholung absolvieren müssen, bis hin zu Teilnehmern, deren Ersthelferkurs über 50 Jahre zurückliegt, war die Gruppe bunt gemischt.
Die Kursleitung übernahm die Pfarrverbandsangehörige Frau Kerstin Hofbauer vom Malteser Hilfsdienst. Frau Hofbauer vermittelte ausführliche Grundkenntnisse zu verschiedenen Themen in der Theorie. Diese wurden anschließend in praktischen Anwendungen vertieft.
Inhaltlich wurden die richtige Benutzung der Notrufnummer 112 ebenso thematisiert wie die Reanimation mit Herz-Druck-Massage sowie die Verwendung des Defibrillators.
Für die mittägliche Versorgung sorgten Herr Pfr. Haslberger und Frau Birgit Alzinger.
Schmackhaftes Chili con/sin Carne und leckerer Kuchen unterstrichen die positive Grundstimmung der KursteilnehmerInnen.
Über die erfolgreiche Teilnahme erhielten die TeilnehmerInnen jeweils ein Zertifikat.
07.10.2023 Pfarrverbandsausflug nach Freising
Die Bischofsstadt Freising, die Heimat von Pfarrer Anton Haslberger, war das Ziel eines Ausflugs des Pfarrverbands Ortenburg. Das Interesse dafür war so groß, dass nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.
Am Vormittag ging es auf den Domberg. Der Mariendom, errichtet für das vom heiligen Korbinian gegründete Bistum, geht zurück auf einen romanischen Bau aus dem 12. Jahrhundert. Sein heutiges Aussehen erhielt er in der Barockzeit durch die prachtvollen Fresken und Stukkaturen der Gebrüder Asam.
Als Nächstes stand eine Führung durch das generalsanierte Diözesanmuseum auf dem Programm. Einen besonderen Eindruck hinterließ dabei die sogenannte Lukaskapelle, eine Lichtinstallation des amerikanischen Künstlers James Turrell. Der Besucher fühlt sich beim Betreten wie schwerelos, die Grenzen des Raums scheinen völlig aufgelöst. Einen faszinierenden Anblick bot auch die neu errichtete Schutzmantelkapelle neben dem Diözesanmuseum, ein Bau aus 18000 wiederverwendeten Dachziegeln.
Nach einem Mittagessen im traditionellen Augustinerbräu in der Freisinger Altstadt wurde für eine Gruppe eine Führung durch die Stadt mit den verschiedenen Flussarmen der Moosach angeboten, während eine zweite Gruppe den Staudensichtungsgarten der TU München-Weihenstephan besichtigen konnte.
Letzte Station des Ausflugs war Freising-Lerchenfeld, die Heimatpfarrei von Pfarrer Haslberger. Ein gemeinsamer Abendgottesdienst in St.Lantpert, einer modernen Pfarrkirche, ausgestattet mit üppigen biblischen Motiven, rundete den Tag ab.
27.07.2023 Überraschung für den Ortenburger Kindergarten: Der Alruna-Express ist da
Verabschiedung der Vorschulkinder – Geschenk an den Kindergarten St. Alruna
Für 37 Vorschulkinder aus dem Katholischen Kindergarten St. Alruna in Ortenburg beginnt mit dem Schuleintritt schon bald ein neuer Lebensabschnitt – für die Verabschiedung aus dem Kindergarten haben sich die Eltern der Kinder zuvor noch eine besondere Überraschung einfallen lassen: einen handgefertigten und liebevoll gestalteten Spielzug samt Lok und drei Waggons als Abschiedsgeschenk. Pfarrer Anton Haslberger segnete das neue Außenspielgerät und verlieh ihm den Namen „Alruna-Express“. Übergeben wurde der Zug nach dem Abschlussgottesdienst der Vorschulkinder am vergangenen Donnerstag. Die Kinder hatten den Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt gemeinsam mit ihren Erzieherinnen gestaltet.
„Uns war es wichtig, zum Abschied etwas Nachhaltiges zu machen, an dem noch viele Kinder eine Freude haben“, sagt Monika Alex, unter deren Anleitung die Eltern den Zug aus einem heimischen Eichenstamm in Teamarbeit gefertigt hatten. Nach der erfolgten Sicherheitsabnahme steht der Holzzug nun allen Kindern des Kindergartens zum Spielen im Freien zur Verfügung. Das ganze Team der Erzieherinnen des Kindergartens St. Alruna rund um dessen Leiterin Elke Heringlehner bedankte sich bei den Eltern für das Geschenk, während die Kinder den Zug sofort begeistert in Beschlag nahmen.
08.07.2023 Beatles-Gottesdienst in Ortenburg
Dass Beatles und Glaube zusammen funktionieren hat der gut besuchte Beatlesgottesdienst in der Ortenburger Pfarrkirche am Samstag gezeigt. Bibelzitate und Gedanken zu Gott, Glaube, Freiheit, Friede und Liebe wurden in Verbindung mit den Liedern der Pilzköpfe von verschiedenen Lektoren vorgetragen und dabei sehr stimmungsvoll und harmonisch in den Gottesdienstablauf integriert. Themen, die zum Nachdenken anregen und die an ihrer Aktualität nichts verloren haben. In dieser Umsetzung wurde deutliche, wie gut der christliche Glaube auf Lebenssituationen eingeht und Antwort geben kann. Den Abschluss machte das Lied „Let it be“ oder auf Deutsch „Lass es geschehen“ – ein Text, der zeigt, dass Trost und Hoffnung in Kombination mit der Suche nach dem Lebenssinn durchaus Ansätze eines religiösen Gebets haben kann. Pfarrer Anton Haslberger bedankte sich beim Pfarrgemeinderat für den guten Zusammenhalt und die Umsetzung dieses Projekts. Im Anschluss an den Gottesdienst begann der vergnügliche Teil mit dem vom Pfarrgemeinderat organisierten Umtrunk im 60ger Jahre Style, der zum Verweilen einlud. Das Ganze wurde von dem Programm der Ministrantinnen abgerundet: Hier konnten sich Kinder und Erwachsene mit Hippietatoos verschönern lassen und beim Dosenwerfen ihr Glück versuchen.
17.06.2023 Tagesausflug des katholischen Frauenbundes Ortenburg nach Burghausen
Maria Baitinger
Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm erlebten 24 Frauen des katholischen Frauenbundes Ortenburg und aus dem Pfarrverband bei einem Tagesausflug in Burghausen, bestens organisiert von KDFB – Mitglied Elisabeth Müller.
Die Führung durch die längste Burganlage Europas hoch über der Stadt stand unter dem Motto “Hexen, Huren, Heilige“ . Sie informierte anschaulich und lebendig über die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben von Frauen im Mittelalter im Zusammenhang mit dem Burgleben. Man erfuhr, wie schnell Frauen im ausgehenden 15. Jahrhundert als Hexen verrufen und verfolgt wurden, wie Huren und Prostituierte zum Stadtleben gehörten und doch ausgegrenzt wurden, aber auch dass Heilige wie Hildegard von Bingen oder die heilige Hedwig mit der Burggeschichte eng verknüpft sind.
Beim Mittagessen am Burghausener Stadtplatz wurde mit dem Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks mit Traudi Siferlinger geplaudert. Nach der Mittagspause erholten sich die Teilnehmerinnen bei einem Stadtbummel oder bei einer Wanderung um den idyllischen Wöhrsee.
Dann ging es ins „Haus der Begegnung“ der Diözese Passau, wo der Leiter des Hauses, Ludwig Reischl, durch das geschichtsträchtige Haus führte. Er erläuterte das Motto des Bildungshauses: „Wo sich Glaube und Leben treffen“. Nach der Kaffeepause fanden sich die Frauen in der Heilig-Geist-Kirche der Begegnungsstätte ein. Sie feierten zum Abschluss eine von Frauenbundmitglied Monika Winter gestaltete Andacht zur passenden Thematik über den Heiligen Geist als Beistand Gottes.
„Des war ein wunderschöner Tag, ein Gewinn für Körper, Geist und Seele“ , so der zutreffende Kommentar einer Teilnehmerin auf der Heimfahrt am Abend.
Text: Ruth Bauer
Foto: Maria Baitinger
06.05.2023 Dankesfeier x 2 in Ortenburg
Nicht nur die Erstkommunionkinder sagten “Danke” für das Sakrament der Eucharistie und für die Geschenke, die sie 2 Wochen zuvor bei der feierlichen Erstkommunion erhalten haben.
Auch Pfarrer Haslberger sagte “Danke”: Er bedankte sich für das neue Messgewand, das zwei Ministrantinnen unter Anleitung ihrer Handarbeitslehrerin in ungezählten Stunden in ihrer Freizeit genäht haben.
Namentlich Katharina Huber und Therese Alzinger aus dem Pfarrverband nahmen sich somit den Wunsch nach einem neuen Messgewand von Pfarrer Haslberger zu Herzen und baten ihre Handarbeitslehrerin an ihrer Schule, dem Maristengymnasium in Fürstenzell, um Unterstützung für ihr Vorhaben. Die Familie Ott, Geschäftsinhaber des Stoffgroßhandels “toptex” in Pocking, besorgten und sponserten den Stoff für das neue Messgewand.
Der ausgesuchte Oberstoff des Messgewandes ist in den Farben weiß, gelb und blau gehalten und ist genau den Messgewändern der Priesterschaft des Besuches des Papstes Benedikt XVI. 2007 in Mariazell nachgebildet.
Pfarrer Haslberger segnete neben den mitgebrachten Geschenken der Kinder insbesondere auch die neue Kasel, bevor er diese sogleich für die Zelebration des Dankgottesdienstes anzog.
10.04.2023 Ortenburg: Von Gründonnerstag bis Ostermontag
Das “Triduum Paschale” (Die Österlichen Drei Tage) begann am Gründonnerstag mit dem Abendmahlsamt für den Pfarrverband in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Ortenburg. An der rituellen Fußwaschung nahmen dabei Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Gruppierungen aller Pfarreien teil.
Dem Leiden und Sterben Jesu wurde am Karfreitag mit dem ans Kreuz geschlagenen Christus als zentrales Bild vor dem schmucklosen Altartisch eindrucksvoll gedacht.
Die Osternacht begann vor der Kirche mit der Entzündung der Osterkerze am Osterfeuer. Die Kinder der Jugendosternacht brachten sich mit den in der Nacht erarbeiteten Schriftlesungen in den Gottesdienst mit ein. Die Osterfeier wurde mit der Taufe zweier Geschwister ergänzt, wobei das zuvor geweihte Wasser sogleich Verwendung fand. Zum “Vater Unser” sangen die Kinder, die sich im Altarraum versammelt haben, das Gebet, das der Herr uns selber gelehrt hat. Ein Tanz zum Kommuniondank rundete die Osterfeier wunderbar ab. Im Anschluss segnete Pfr. Haslberger die mitgebrachten Speisen, sowie die im Pfarrheim in der Nacht erarbeiteten und gebastelten Osterkörbchen.
Der Emmausgang am Ostermontag erinnert an den im Lukasevangelium beschriebenen Gang zweier Jünger von Jerusalem nach Emmaus, denen sich der auferstandene Jesus zunächst unerkannt anschloss. Erst beim gemeinsamen Mahl, — als Jesus das Brot brach !-, erkannten Sie ihn! Daran erinnernd kam eine ansehnliche Gruppe von ca. 40 Personen bei schönstem Wetter am Kirchplatz in Holzkirchen zum “Osterspaziergang” zusammen. Vorbei an Feuerwehr und altem Schulhaus über Kühügl und Bindering (höchster Punkt) den Römersteig entlang, mit Kaffeepause und Aussicht auf das Wolfachtal über Maierhof (tiefster Punkt) und Schöfbach erreichte die Gruppe wieder den Ausgangspunkt am holzkirchener Kirchplatz.
08.04.2023 Jugendosternacht in Ortenburg
Rund 60 Kinder und Jugendliche des Pfarrverbands Ortenburg haben sich am Karsamstag im Pfarrheim Ortenburg zusammengefunden, um gemeinsam die Osternacht zu verbringen. Bereits am späten Nachmittag trafen die jüngeren Teilnehmer – eine stattliche Anzahl von Kommunionkindern bis hin zu munteren Sechstklässlern – bepackt mit Schlafsäcken, Decken und Luftmatratzen im Pfarrheim ein. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, stellten die Kinder in einer Begrüßungsrunde ihre persönlichen Gedanken zu Ostern vor. Anschließend erlebten sie in drei Workshops die Bedeutung der höchsten christlichen Festtage Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern. Im Anschluss an das gemeinsame Pizzaessen durften die jungen Gemeindemitglieder Osterkerzen basteln, Brot backen, Nagelbilder gestalten oder basteln.
Zwei Gruppen widmeten sich der Auferstehungsfeier, indem sie die Lesungen vorbereiteten, Lieder und einen Tanz einübten. Den Abschluss bildete der Mitternachtskreuzweg, bevor gegen halb eins die Nachtruhe begann.
Für die Teenager startete die „Nacht der Auferstehung“ um 21.00 Uhr mit einem gemeinsamen Lichterkreuzweg nach Söldenau. Dort gab es zur Stärkung Burger, bevor sich die Jugendlichen in einer abenteuerlichen Nachtwanderung auf den Weg ins Schloss Ortenburg machen. Hier wartete eine richtige Herausforderung: Eine Escape-Room zum Thema „Frieden“. Die Aktualität der Thematik spiegelte sich in der anschließenden Reflexion wider – gerade Weltfrieden scheint den jungen Menschen im Moment weit weg. Umso wichtiger sei es, so die einhellige Meinung, im Kleinen, in der Familie oder im Freundeskreis für Frieden zu sorgen. Zurück im Pfarrheim verbrachten die Jugendlichen die gemeinsame Zeit mit basteln, Gesprächen und spielen und halfen bei der Entzündung des Osterfeuers, das ab drei Uhr morgens den Kirchenplatz erhellte. Um das Osterfeuer versammelten sich schließlich alle Teilnehmer um halb fünf, müde und verschlafen, aber gut gelaunt.
Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern, den Eltern und Pfarrer Anton Haslberger feierten alle die Auferstehung. Einen Höhepunkt bildete dabei das von den Kindern vorgetragene „Vater unser“ sowie der Bändertanz zum Kommuniondank. Auch die Osterkörbchen, die im Laufe der Nacht mit selbst gebackenem Brot und allerlei Bastelarbeiten gefüllt worden waren, wurden geweiht. Wie es sich für Ostern gehört, durften die Teilnehmer der Jugendosternacht im Anschluss an den Gottesdienst Ostereier suchen.
Ein großer Dank gilt Magdalena Deger, die diese wunderbare Nacht federführend organisiert hat, sowie allen Betreuerinnen und Betreuern für die Gestaltung der Angebote und das Durchhaltevermögen in der langen Nacht der Auferstehung.
(Kathrin Gerhardinger)
02.04.2023 Ortenburg: Gelungener Auftakt für die Heilige Woche
Unter dem Motto „Jesus soll unser König sein“ kamen viele Familien mit ihren bunten Palmbuschen zum Familiengottesdienst in die Ortenburger Pfarrkirche. Gestartet wurde im Garten des Katholischen Kindergartens. Dort konnten bereits vor der Weihe gebundene Palmbuschen vom Frauenbund für einen wohltätigen Zweck erworben werden. Nach der Palmbuschenweihe durch Pfarrer Anton Haslberger zogen die zahlreichen Kirchgänger mit viel Hosianna, vom Kinderchor angestimmt, in die Kirche ein. Dort wartete auf die zahlreichen Besucher ein Predigtspiel, das die Ortenburger Mitmachkinder gestalteten. Sie setzten sich mit dem Thema auseinander, was Jesus als König von einem weltlichen König unterscheidet und erklärten eindrucksvoll die Bedeutung der Heilige Woche. Der Kinderchor rundete das ganze musikalisch ab. Nach dem Gottesdienst bot der Elternbeirat des Katholischen Kindergartens Kaffee und Kuchen zugunsten des Kindergartens an.
03.03.2023 Weltgebetstag der Frauen
Der in Ortenburg traditionell ökumenisch gestaltete Weltgebetstag (WGT) der Frauen fand dieses Jahr im ev. Gemeindesaal statt. Organisiert und gestaltet von Frauen der evang. und kath. Kirchengemeinden kamen zu dieser weltweit zur selben Zeit stattfindenden Gebetsfeier Frauen beider Konfessionen zusammen. Dabei wurde insbesondere für die Frauen aus Taiwan gebetet. Die Gebetsintentionen umfassten dabei deren
Gleichberechtigung in diesem High-Tech-Land, als auch in Krisenzeiten für Werte wie Demokratie, Freiheit und Menschenrechte einzustehen.
Bevor das Wort Gottes verkündet wurde, stellten einige Teilnehmerinnen das Land Taiwan, sowie das Titelbild zum Thema vor. Musikalisch gestaltet und mit dem E‑Piano begleitet wurde die Feier von den Frauen des WGT-Teams.
Die Kollekte von ca. 350 Euro kommt zusammen mit dem gesammelten Geld aller WGT-Gottesdienste verschiedenen Projekten für Frauen in der ganzen Welt, dieses Jahr schwerpunktmäßig in Taiwan zugute.
Im Anschluss an die Andacht nahmen zahlreiche Gottesdienstteilnehmer gerne die Einladung der Organisatoren zum gemütlichen Beisammensein mit Speisen und Getränken angelehnt an die taiwanesische Küche an und es ergab sich ein reger Informationsaustausch.
Obwohl das Motto des WGTs ein Gottesdienst von Frauen für Frauen ist, ist es der ausdrückliche Wunsch der Organisatoren, dass an den nächsten Weltgebetstagen Frauen und Männer der verschiedensten Glaubensrichtungen aktiv daran teilnehmen. Darüber hinaus sind alle diejenigen willkommen, die für die Anliegen der Frauen auf unserer Erde beten wollen.
19.02.2023 Familienprogramm im Ortenburger Pfarrverband
Ortenburg. Eine mit bunten Luftballons geschmückte Kirche erwartete die zahlreichen Kirchenbesucher am Sonntag beim ersten Faschingsgottesdienst für Familien im Pfarrverband Ortenburg. Zum Gottesdienst, der von Kindern im Grundschulalter mitgestaltet wurde, durften alle Kinder verkleidet kommen. Unter der Leitung von Sandra Haslinger stimmte der Kinderchor den Gottesdienst mit fröhlichen Liedern zum Mitsingen ein. Statt der Predigt moderierte Pfarrer Haslberger ein humorvolles Bibelquiz, das für viel Begeisterung bei den Kirchgängern sorgte. Nach dem Gottesdienst durften sich die Kinder eine kleine Faschingsleckerei und die Luftballons mitnehmen.
Auch in der Fastenzeit dürfen sich Familien mit Kindern und alle Interessierten auf einige Veranstaltungen freuen: Neben dem „Ortenburger Osterweg“ durch den Waldlehrpfad gibt es eine „Jugendosternacht“ für Kinder zwischen 9 und 12 Jahren und erstmals eine „Nacht der Auferstehung“ für Jugendliche ab 13. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Pfarrverbands Ortenburg.
Der nächste Familiengottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Ortenburg findet am Palmsonntag statt.
(Magdalena Deger)
03.02.2023 Faschingsveranstaltung für die Gremien und kirchlichen Vereine im Pfarrverband
Eine gesellige und unterhaltsame Faschingsgaudi mit lustigen Einlagen wurde den Mitgliedern der kirchlichen Gremien, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Lektoren- und Kommunionhelfer, der kirchlichen Chöre, sowie Vereine aus dem Pfarrverband beschert, als sie sich zur Faschingsgaudi beim Schlosswirt einfanden.
22.01.2023 Meditative Wanderung
In einer fast schon winterlich anmutenden Landschaft fand die meditative Wanderung der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungsmitglieder, Lektor/inn/en, Kommunionhelfer/innen und allen Interessierten in den Gemeinden des Pfarrverbands statt. Der Weg mit vier Stationen mit meditativen Texten und Gebeten führte von der Kirche in Steinkirchen über die Friedenseiche zur Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt und gab reichlich Gelegenheit zum Austausch, insbesondere auch bei der abschließenden gemütlichen Einkehr beim Schlosswirt.
(Bilder: Magdalena Deger)
08.01.2023 Schafkopfturnier in Ortenburg
Beate Weinberger
Einen Rekordbesuch gab es heuer beim Schafkopfturnier der katholischen Pfarrgemeinde Ortenburg. 100 Teilnehmer, so viele wie noch nie, kamen ins Pfarrheim an der Lindenallee. Dicht gedrängt konnten die 25 Tische in den beiden Pfarrsälen gerade noch untergebracht werden.
Gewinner war Georg Philipp mit 76 Punkten vor Helmut Michl mit 50 Punkten. Den 3. Platz teilten sich Josef Steinhuber und Josef Steinleitner mit jeweils 43 Punkten. Spielleiter Franz Grausam überreichte den 4 Erstplatzierten Geldpreise. Für die übrigen Spieler lagen zahlreiche Gutscheine und Sachpreise bereit, die von großzügigen Sponsoren gespendet wurden. So durfte ausnahmslos jeder, auch mit Minuspunkten, noch etwas mit nach Hause nehmen.
Pfarrer Anton Haslberger, der selber am Turnier teilnahm, konnte sich am Ende freuen über einen Reinerlös von über 800 €, der zur Tilgung von Schulden aus der Kirchenrenovierung verwendet wird.
(Text: Robert Bauer)