Berichte 2024

24.12.2024 Kinderkrippenfeier in Ortenburg

Ein­drü­cke von der Kin­der­krip­pen­fei­er mit Über­ga­be des Lichts aus Bethlehem.

20.10.2024 Katholischer Frauenbund Ortenburg feierte siebzigsten Geburtstag

Aner­ken­nung für Frau­en und ihre Leis­tun­gen für Kir­che und Gesell­schaft

Mit einem beein­dru­cken­den Got­tes­dienst (Eucha­ris­tie­fei­er und Hl. Amt) hat der Katho­li­sche Frau­en­bund Orten­burg am ver­gan­ge­nen Sonn­tag sei­nen 70sten Geburts­tag gefei­ert. ​„Wir sind von Her­zen dank­bar für die Fül­le der gemein­sa­men Erleb­nis­se und sagen Dank für die Gemein­schaft.“ So fass­te Ruth Bau­er vom Lei­tungs­team die Stim­mung der Mit­glie­der zusammen.

In ihrem ​„Pre­digt­ge­spräch“, das die Frau­en für den Fest­tag vor­be­rei­tet hat­ten und das Hele­ne Uhr­mann-Pau­li mode­rier­te, kamen Frau­en zu Wort, die brenn­glas­ar­tig an gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen in den sie­ben Jahr­zehn­ten erin­ner­ten, die sich auch auf die Arbeit des Zweig­ver­eins Orten­burg aus­ge­wirkt hat­ten und for­mu­lier­ten ihre Erwar­tun­gen.

So erin­ner­te Dor­le Schmid für das Grün­dungs­jahr 1954, nicht nur an die gewon­ne­ne Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft, son­dern auch dar­an, dass es da immer noch deut­sche Kriegs­ge­fan­ge­ne in sowje­ti­schen Lagern gege­ben habe und die letz­ten Spät­heim­keh­rer erst 1955 nach Hau­se durf­ten. Frau­en, die vor allem in den Städ­ten mit den Zer­stö­run­gen des unsin­ni­gen Krie­ges beschäf­tigt waren, nann­te man ​„Trüm­mer­frau­en“. Aber die Nach­kriegs­jah­re waren auch ​„Zei­ten der Kir­chen“. Der katho­li­sche Orts­pfar­rer Theo­phil Rose, selbst Hei­mat­ver­trie­be­ner, hat­te 1954 ange­regt, einen Zweig­ver­ein des katho­li­schen Frau­en­bun­des zu grün­den. Für die Frau­en der Nach­kriegs­zeit stan­den Auf­ga­ben in der Fami­lie und die Erzie­hung der Kin­der, natür­lich nach streng katho­li­scher Leh­re, im Vor­der­grund.

In den 70er Jah­re hat­te Ruth Bau­er Theo­lo­gie stu­diert, in der Hoff­nung, ​„in der Kir­che etwas bewe­gen zu kön­nen“. Lai­en­gre­mi­en waren inzwi­schen etwas Selbst­ver­ständ­li­ches. Die Zahl der Kir­chen­be­su­cher jedoch ging bis in die 90er Jah­re auf 20% zurück. Im Orten­bur­ger Frau­en­bund war ein ​„Raum“ ent­stan­den, in dem Frau­en Ver­an­stal­tun­gen nun selbst gestal­ten konn­te. Da habe Ruth Bau­er selbst viel gelernt, Gemein­schaft erfah­ren, von­ein­an­der gelernt, Vor­trä­ge erlebt und wich­ti­ge Erfah­run­gen gesam­melt. Gebas­telt wur­de u.a. für Weih­nachts­märk­te, ein eige­nes Koch­buch pro­du­ziert und die Erlö­se immer für sozia­le Zwe­cke gespen­det.

Und dann ein Sprung in die Jetzt-Zeit. ​„Viel“: so vie­le Infor­ma­tio­nen, so vie­le Initia­ti­ven, so vie­le Kul­tur­schaf­fen­de, so viel Tech­nik! Mög­lich­kei­ten wur­den grö­ßer aber auch Über­for­de­run­gen. Was war wich­tig? Zukunfts­ängs­te grif­fen um sich und die Nei­gung sich zu bin­den nahm augen­schein­lich noch wei­ter ab. Per­so­nal­man­gel und Aus­trit­te nah­men wei­ter zu.

Moni­ka Win­ter, die nach Zukunfts­ideen gefragt wur­de, schlug vor, sich auch wei­ter­hin von der Fra­ge lei­ten zu las­sen: Was brau­chen die Fami­li­en? Sie wünsch­te, dass man sich trotz allem die Viel­falt erhält, Beschäf­ti­gung mit Brauch­tum und Aktu­el­lem glei­cher­ma­ßen. Ermu­ti­gend für sie vor allem der Team­geist der Frau­en. Im Enga­ge­ment für ​„Frau­en in der Kir­che“ dür­fe man aber auch nicht nach­las­sen und sol­le die Gesprächs­kul­tur bei­be­hal­ten: Nicht so vie­le Abschluss­do­ku­men­te, eher den Run­den Tisch, dann sei auch Platz für den Hei­li­gen Geist.

Musi­ka­lisch wur­de die Mes­se über­wie­gend von Frau­en gestal­tet, an der Orgel von Mela­nie Hoe­ni­cka und vom Kir­chen­chor Dorf­bach unter der Lei­tung von Eli­sa­beth Hoe­ni­cka. Gruß­wor­te und ein kur­zes ​„Impuls­re­fe­rat“ gab es danach beim Schloss­wirt.

Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger eröff­ne­te das gemüt­li­che Bei­sam­men­sein im Restau­rant mit den Wor­ten: ​„Es strahlt“ und dazu trü­gen die Frau­en bei. Der Frau­en­bund inspi­rie­re und lie­fe­re immer wie­der neue Impul­se. Er lob­te vor allem die Gemein­schaft: ​„Das größ­te Glück des Men­schen ist, wenn das, was er einbringt,dem Mit­anand dient.“

Bür­ger­meis­ter Ste­fan Lang gra­tu­lier­te gleich­falls und unter­strich die Leis­tun­gen der Frau­en für Kir­che und Gesell­schaft. Aus­drück­lich wünsch­te er sich mehr Frau­en für die Poli­tik. Für die Kir­che emp­fahl er, dass die Frau­en dort mehr Ein­fluss bekom­men, Kir­che kön­ne dadurch nur attrak­ti­ver wer­den. Für die Kas­se des Frau­en­bun­des über­reich­te er als Geburts­tags­ge­schenk ​„einen klei­nen Geld­be­trag“.

Sabi­ne Krah, Deka­nats­vor­sit­zen­de des Frau­en­bun­des, lob­te das Enga­ge­ment der Orten­bur­ger Grup­pe und zähl­te sozi­al­po­li­ti­sche Errun­gen­schaft auf, für die der Frau­en­bund auf Bun­des­ebe­ne erfolg­reich gekämpft habe. Da müs­se man aktiv und auch wach­sam blei­ben. Im Moment kön­ne man näm­lich so etwas wie eine Ret­ra­di­tio­na­li­sie­rung beob­ach­ten, man ver­su­che immer wie­der, Frau­en in alte Rol­len­bil­der zurückzudrängen. 

Clau­dia Sei­bold, Diö­ze­san­vor­sit­zen­de gra­tu­lier­te mit den Wor­ten: ​„Für 70 seid ihr ja noch ganz schön rüs­tig.“
Sie beschrieb aus­führ­lich den lan­gen Weg zur Geschlech­ter­pa­ri­tät in der Bun­des­re­pu­blik. In der Demo­kra­tie brau­che es den Druck von unten und der Frau­en­bund sei nun mal der größ­te Frau­en­ver­band in Bay­ern. Sei­bold: Wir sind ein posi­ti­ves Bei­spiel für Kir­che, und poli­ti­scher Ein­fluss kann nur gelin­gen, wenn wir vie­le sind. Enga­giert ist man zudem mit dem eige­nen Bil­dungs­werk, einem Fami­li­en­pfle­ge­werk und mit einem Ver­brau­cher­ser­vice. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man im Netz unter www​.frau​en​bund​-pas​sau​.de.

Sicht­bar wur­de so, dass auch die ört­li­che Ebe­ne des Frau­en­bun­des Teil in einem kom­ple­xen Gan­zen ist, resü­mier­te Ruth Bau­er, und weil jede, die sich für das Gemein­wohl ein­setzt, auch ein Recht dar­auf habe, dass das gewür­digt wird, wur­de vie­len Mit­glie­dern für lang­jäh­ri­ge Unter­stüt­zung mit Urkun­de, Rose und Applaus für ihren Ein­satz und ihre Treue gedankt.

Text und Bil­der: Klaus Engel

14.09.2024 Jubiläum des Männergesangvereins Holzkirchen

Die Gründungsmitglieder mit dem Chorleiter Johann Höng (stehend Mitte)

Der MGV Holz­kir­chen wur­de im Jah­re 1924 von neun Män­nern aus unse­rer Pfar­rei gegrün­det. Die musi­ka­li­sche Lei­tung über­nahm Johann Höng aus Salz­mann, genannt ​„Salz­mann Hans“. Schon bald wag­te man sich an öffent­li­che Auf­trit­te mit mehr­stim­mi­gen Lie­dern. Im glei­chen Jahr trat man auch dem Deut­schen Sän­ger­bund bei. In den Vor­kriegs­jah­ren wur­den vie­le Bun­te Aben­de auf­ge­führt, die stets gro­ßen Anklang fanden.

Nach dem Krieg wur­de schon bald wie­der gesun­gen und im Jah­re 1950 wur­de das 25jährige Jubi­lä­um nach­ge­holt. Drei Jah­re spä­ter, 1953, fand die gro­ße Fah­nen­wei­he statt. Frau Anna Aigner aus Hil­king über­nahm das Amt der Fah­nen­mut­ter, der Gesang­ver­ein Orten­burg stand uns als Pate zur Seite.

Der MGV Holz­kir­chen umfasst zur­zeit 16 akti­ve Sän­ger und 17 För­der­mit­glie­der. Der Ver­ein gestal­tet Got­tes­diens­te und welt­li­che Fei­ern in unse­rer Pfar­rei und dar­über hin­aus, betei­ligt sich ger­ne an Ver­eins­fes­ten aller Art und unter­stützt gemein­sa­me Chor­pro­jek­te mit den Nach­bar­chö­ren! In den letz­ten Jahr­zehn­ten stan­den zudem vie­le Lie­der­aben­de, Wein­aben­de und Aus­flü­ge auf dem Programm.

Die aktiven Sänger im Jahr 2024 mit Chorleiter Werner Weinberger (1. Reihe rechts), 1. Vorstand Willi Voggenreiter (1. Reihe 3. von rechts) und Ehrenvorstand Franz Anthofer (1.Reihe 3. von links).

Zu den lang­jäh­ri­gen Tra­di­tio­nen gehö­ren das all­jähr­li­che Rauh­nachts­in­gen sowie das Advent­sin­gen, das immer am drit­ten Advent­sonn­tag unter Betei­li­gung aller Holz­kirch­ner Chö­re und Musik­grup­pen stattfindet.

Sein 100jähriges Bestehen fei­er­te der MGV Holz­kir­chen am Sams­tag 14. Sep­tem­ber, 15 Uhr gemein­sam mit den Dorf­ver­ei­nen und den Nachbarchören.

Über dem Tale, wo grünt der Sän­ger Bund grüßt Euch von Her­zen Holz­kirch­ner Sän­ger­rund
(Sän­ger­spruch des MGV Holz­kir­chen aus der Feder von Johann Höng)

23.06.2024 KDFB Zweigverein Ortenburg: Besonderer Gottesdienst zum Thema Wasser als „Blaues Gold“

Was­ser – immer ver­füg­bar, in bes­ter Qua­li­tät, im Über­fluss! Ist das wirk­lich so selbst­ver­ständ­lich? Zu die­sem The­ma gestal­te­te ein Team des katho­li­schen Frau­en­bunds Orten­burg unter der Lei­tung von San­dra Lob­mei­er einen anspre­chen­den Gottesdienst.

Es wur­de dabei das Was­ser­pro­jekt für das Jahr 2024 des KDFB Diö­ze­san­ver­ban­des Pas­sau auf­ge­grif­fen: Was­ser – das ​„Blaue Gold“. Die her­vor­ra­gen­de musi­ka­li­sche Gestal­tung durch Euge­nie Erner, Georg Bau­er und Maria Sonn­leit­ner unter­mal­te die Thematik.

Was­ser — lebens­not­wen­dig, unver­zicht­bar im täg­li­chen Leben, ist des­halb Segen. Es ist aber auch Bedro­hung, wie die Erfah­rung des Hoch­was­sers vor kur­zem erle­ben ließ. Wie kost­bar sau­be­res Trink­was­ser ist, erfuh­ren vie­le Bewoh­ner im Groß­raum Pas­sau, als das Lei­tungs­was­ser ver­schmutzt war und abge­kocht wer­den musste.

In allen Kul­tu­ren und Reli­gio­nen hat Was­ser aber auch eine tie­fe­re, sym­bo­li­sche Bedeu­tung als Zei­chen für inne­re Rei­ni­gung und Neu­an­fang. So das Tauf­was­ser bei der Spen­dung der Tau­fe oder das Weihwasser.

Wir kön­nen dank­bar sein für unser sau­be­res Trink­was­ser, das aus­rei­chend zur Ver­fü­gung steht. Aber das ist nicht selbst­ver­ständ­lich, welt­weit gese­hen herrscht in der Ten­denz Wasserknappheit.

Anschau­lich wur­de am Bei­spiel einer mit Klei­dung behäng­ten Wäsche­lei­ne in der Kir­che vor­ge­führt, wel­che Unmen­gen Was­ser zur Pro­duk­ti­on ein­zel­ner Klei­dungs­stü­cke nötig sind: für eine Jeans allei­ne 11000 Liter Wasser!

Doch auch für unse­re Lebens­mit­tel, fürs Wäsche­wa­schen etc. wird viel Was­ser benö­tigt. Im Durch­schnitt kommt jeder Deut­sche so auf 3.900 Liter Ver­brauch am Tag.

Die Kli­ma­er­wär­mung trägt dazu bei, dass auch bei uns in Deutsch­land in eini­gen Regio­nen das Was­ser knapp wird.

So stand im Got­tes­dienst einer­seits der Dank für unser lebens­spen­den­des Was­ser im Mit­tel­punkt, aber auch der Appell an uns alle, mit die­sem kost­ba­ren Gut, unse­rem ​„Blau­en Gold“ acht­sa­mer, ver­ant­wor­tungs­voll und spar­sam umzu­ge­hen, um das Was­ser­vor­kom­men zu schonen.

Nach dem Got­tes­dienst tra­fen sich zahl­rei­che Besu­cher an der vor der Kir­che vor­be­rei­te­ten ​„Was­ser­bar“ zum Ver­kos­ten unse­res Was­sers und zum klei­nen ​„Ratsch“.
(Text: Ruth Bauer)

Foto: Georg Lobmeier: An der „Wasserbar“ nach dem Gottesdienst, Domprobst Hans Striedl im Gespräch mit Gottesdienstbesuchern

09.06.2024 Die Pfarrei Neustift feierte beim Pfarrfest

Die Pfar­rei Neu­stift lud die­ses Jahr, nach einer län­ge­ren Pau­se, wie­der zu einem Pfarr­fest ein. 

Am Vor­mit­tag fand in der Pfarr­kir­che Mater dolo­ro­sa ein Fami­li­en­got­tes­dienst statt, der wun­der­schön vom Kin­der­chor Neu­stift umrahmt wurde.

Im Jahr 2024 jähr­te sich meh­re­re geschichts­träch­ti­ge Daten, zur Ent­ste­hung der Pfar­rei Neu­stift. Zusam­men­ge­fasst und doku­men­tiert wur­den die­se von Herrn Josef Bau­er und der Pfarr­ge­mein­de­rat trug sie der inter­es­sier­ten Kir­chen­ge­mein­de vor. 

Eben­falls allen Grund zum Fei­ern hat­te Kres­zenz Rietz­ler, denn sie unter­stützt die Kir­chen­ge­mein­de seit 25 Jah­ren als Mess­ne­rin. Die Minis­tran­ten und der Herr Pfar­rer bedank­ten sich herz­lich bei Ihr und über­reich­ten Ihr klei­ne Aufmerksamkeiten. 

Im Anschluss an den Got­tes­dienst stärk­ten sich sehr vie­le Besu­cher bei Gegrill­tem, Kaf­fee und Kuchen im Gemein­schafts­haus. Auch für die Kin­der war eini­ges gebo­ten, sie konn­ten sich in der Hüpf­burg aus­to­ben, malen und bas­teln oder beim Kin­der­schmin­ken ver­schö­nern lassen.

Sehr begehrt waren auch die Lose der gro­ßen Tom­bo­la, da es vie­le tol­le Prei­se zu gewin­nen gab. 

Der Dank des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes gilt allen, die beim Auf- und Abbau­en und bei der Durch­füh­rung des Fes­tes so tat­kräf­tig gehol­fen haben.
(Text: Vog­gen­rei­ter E.)

Die Gewinner der Tombola

08.06.2024 KDFB Ortenburg: Wanderung im Laufenbachtal

Bei Son­nen­schein wan­der­te eine Grup­pe von Mit­glie­dern des katho­li­schen Frau­en­bun­des Orten­burg im idyl­li­schen Lau­fen­bach­tal unter der Füh­rung von Bet­ty Mül­ler. Am Dan­nin­ger Wei­her wur­de Rast gemacht, um dann zum Aus­gangs­punkt in See­stet­ten zurück­zu­keh­ren.
(Ruth Bau­er)

19.05.2024 Servusmagazin, Artikel Pfingstwallfahrt Holzkirchen

14.04.2024 Spielenachmittag

Einen unter­halt­sa­men Nach­mit­tag ver­brach­te eine klei­ne Grup­pe aus der Pfarr­fa­mi­lie beim Spie­le­nach­mit­tag. Um Pfr. Hasl­ber­ger ver­sam­mel­te sich eine Schaf­kopf­run­de. Eine wei­te­re Schar fand sich zu einem gemein­sa­men lus­ti­gen Kar­ten­spiel zusam­men und lern­te neue Spie­le kennen.

Mit Kaf­fee und Kuchen, diver­sen Geträn­ken, sowie einer Quiche war auch für das leib­li­che Wohl bes­tens gesorgt.

30.03.2024 Jugendosternacht im Pfarrverband Ortenburg: 77 Kinder und Jugendliche – viel Spaß, Freude und Gemeinschaft

77 Kin­der und Jugend­li­che des Pfarr­ver­bands Orten­burg haben sich am Kar­sams­tag im Pfarr­heim Orten­burg zusam­men­ge­fun­den, um gemein­sam die Oster­nacht zu verbringen. 

Bereits am spä­ten Nach­mit­tag tra­fen die jün­ge­ren Teil­neh­mer zwi­schen 8 und 10 Jah­ren bepackt mit Schlaf­sä­cken, Decken und Luft­ma­trat­zen im Pfarr­heim ein. Nach­dem sich die ers­te Auf­re­gung gelegt hat­te, erleb­ten sie in drei Work­shops die Bedeu­tung der höchs­ten christ­li­chen Fest­ta­ge Grün­don­ners­tag, Kar­frei­tag und Ostern. Danach war­te­te eine Grill­sta­ti­on drau­ßen vor dem Pfarr­heim. Frisch gestärkt durf­ten die jun­gen Gemein­de­mit­glie­der Oster­ker­zen bas­teln, süße Häs­chen backen, Oster­nes­ter schmü­cken, Knet­sei­fe gestal­ten, Arm­kett­chen fädeln oder bas­teln. Den Abschluss bil­de­te der Mit­ter­nachts­kreuz­weg, bevor schließ­lich die Nacht­ru­he begann.

Die Teens-Grup­pe traf gegen 19 Uhr ein. Bei einem öster­li­chen Impuls wid­me­te sich die Grup­pe zunächst der Auf­er­ste­hungs­fei­er, indem sie die Lesun­gen vor­be­rei­te­te und Lie­der ein­üb­ten. Nach einer Bas­tel­ein­heit ging es span­nend wei­ter: Bei einer digi­ta­len Schnit­zel­jagd um den Orten­bur­ger Mark­platz durf­ten sich die 10 bis 12jährigen mit dem The­ma ​„Stau­nen“ aus­ein­an­der­set­zen, bevor sie zu einer Pyja­ma­par­ty mit Film in den Kin­der­gar­ten umzogen. 

Für die Jugend­li­chen aus dem Pfarr­ver­band star­te­te die ​„Nacht der Auf­er­ste­hung“ um 21.00 Uhr mit einer klei­nen Andacht in der Fried­hofs­ka­pel­le unter dem Mot­to ​„Steh auf, wenn du am Boden bist“ Gemein­sam durf­ten sie dabei ihre ​„Licht­mo­men­te“ auf Lein­wand fest­hal­ten. Das Ergeb­nis kann in der Orten­burg Pfarr­kir­che besich­tigt wer­den. Bei einer digi­ta­len Nacht­wan­de­rung über den Orten­bur­ger Refor­ma­ti­ons­weg galt es ver­schie­de­ne Chal­lenges zu meis­tern, um als Grup­pe zusam­men­zu­wach­sen, unter ande­rem wur­de der Psalm 23 in Jugend­spra­che über­setzt. Danach war­te­te im Schloss Orten­burg ein kniff­li­ger Escape Room, der sich auf den Jün­ger Tho­mas bezog. Zurück bei der Kir­che ver­brach­ten die13 bis 16jährigen ihre Zeit bei der gemein­sa­men Nacht­wa­che am Oster­feu­er mit vege­ta­ri­schen Chi­li, Gesprä­chen und spielen. 

Um das Oster­feu­er ver­sam­mel­ten sich schließ­lich alle Teil­neh­mer um halb fünf, müde, aber gut gelaunt. Gemein­sam mit ihren Betreue­rin­nen und Betreu­ern, den Eltern und Pfar­rer Anton Hasel­ber­ger fei­er­ten alle die Auf­er­ste­hung. Dabei brach­ten sich alle drei Grup­pen mit ein, durch die Lesun­gen, Hei­li­gen­na­men, Lie­der oder krea­ti­ver Gestal­tung des Altar­raums, was die Auf­er­ste­hungs­fei­er zum gemein­sa­men Höhe­punkt der Jugend­o­ster­nacht machte. 

Ein gro­ßer Dank gilt allen Teil­neh­mern, sowie allen Betreue­rin­nen und Betreu­ern für die Gestal­tung der Ange­bo­te. Es war eine Freu­de, die­ses Pro­jekt mit einem guten Team umzu­set­zen und zu sehen, wie Gemein­schaft und Mit­ein­an­der und somit geleb­ter Glau­be, entsteht.

24.03.2024 Gesungener Kreuzweg am Palmsonntag

Am Palm­sonn­tag zur bes­ten Zeit war die kath. Pfarr­kir­che Orten­burg bis auf den letz­ten Platz und dar­über hin­aus besetzt, um das Musik­ensem­ble um Lei­te­rin Simo­ne Eck mit dem Gesun­ge­nen Kreuz­weg der Adon­ai Music zu erleben.

Das Musik­ensem­ble besteht aus ca. 40 Sän­ge­rin­nen, Sän­gern, Instru­men­ta­lis­tin­nen und Instru­men­ta­lis­ten aus den Diö­ze­sen Pas­sau und Regens­burg, auch Gläu­bi­ge ande­rer Kon­fes­sio­nen sind mit von der Par­tie. Nur 3 Auf­trit­te jähr­lich absol­viert die Schar, so dass sich Orten­burg sehr glück­lich schätz­te zu den aus­er­wähl­ten Auf­tritts­or­ten zu gehören. 

Adon­ai Music wur­de 2008 von Ulri­ke Zen­ger­le aus der Diö­ze­se Augs­burg, die zugleich auch die Text- und Musik­schrei­be­rin ist, gegrün­det und seit­her an alle Diö­ze­sen wei­ter­ge­ge­ben. Der Kreuz­weg von Adon­ai Music wur­de eben­so im Jah­re 2008 ver­öf­fent­licht und seit­her inner­halb und außer­halb der Diö­ze­se Augs­burg auf­ge­führt. Rund 40 jun­ge erwach­se­ne Musi­ker fol­gen der Ein­la­dung von Pfar­rei­en und Ver­an­stal­tern und brin­gen den Zuhö­rern die Bot­schaft vom Kreuz Jesu auf ein­drucks­vol­le und sehr tief­grei­fen­de Art und Wei­se näher. Der Adon­ai Kreuz­weg ist weni­ger ein klas­si­sches Kon­zert als viel­mehr eine Hin­füh­rung zum Gebet. Musik und Tex­te der 14 Sta­tio­nen des Lei­dens Jesu, sowie eine Abschluss­sta­ti­on stam­men von Ulri­ke Zen­ger­le, der Gesamt­lei­te­rin des Pro­jekts. Auf Lein­wän­den wer­den die ein­zel­nen Sta­tio­nen von der Ver­ur­tei­lung bis zum Tod Jesu visu­ell dar­ge­stellt und sor­gen in Ver­bin­dung mit den tief­grei­fen­den Tex­ten und der berüh­ren­den Musik immer wie­der für Gänsehautstimmung. 

Eine wun­der­ba­re Auf­füh­rung die den Men­schen die gren­zen­lo­se Lie­be Got­tes und das Lei­den Jesu näher bringt und sie auf Ostern einstimmt.

17.03.2024 Ökumenischer Kreuzweg

Der öku­me­ni­sche Kreuz­weg am 17.03.24 ver­lief von der kath. Pfarr­kir­che Orten­burg über das Toten­we­gerl nach Steinkirchen.

03.03.2024 Meditative Wanderung

Die medi­ta­ti­ve Wan­de­rung im Pfarr­ver­band mit Gebe­ten und Lie­dern fand dies­mal erst am 03.03.24 statt. Start war an der kath. Pfarr­kir­che Orten­burg, wei­ter ging es über die Moos­ham­mer Span­ge zur 1. Sta­ti­on am Has­bau­er Weg­kreuz und anschlie­ßend über die Ket­ter­ka­pel­le in Öd — 2. Sta­ti­on — zur 3. Sta­ti­on am Feu­er­wehr­haus Unterigl­bach. Die Wan­de­rung wur­de abge­schlos­sen mit einer Ein­kehr im Trachtenheim.

01.03.2024 Weltgebetstag der Frauen

Der Welt­ge­bets­tag am 01.03.24 zum Land Paläs­ti­na des kath. Orten­bur­ger Frau­en­bun­des fand zusam­men mit den Frau­en der ev. Pfarr­ge­mein­de im Pfarr­heim Orten­burg statt, mit anschlie­ßen­dem gemein­sa­men Mahl mit lan­des­ty­pi­schen Speisen.

25.02.2024 Ökumenisches Friedensgebet

Das öku­me­ni­sche Frie­dens­ge­bet fand zum 2. Jah­res­tag des Ukrai­ne­krie­ges am 25.02.24 statt und wur­de musi­ka­lisch gestal­tet von Mar­tin Göth und Band.

14.02.2024 Neues Messgewand

Die Ein­set­zung des neu­en Mess­ge­wan­des voll­zog Pfr. Hasl­ber­ger im Rah­men des Got­tes­diens­tes mit Aschekreuzauflegung.

26.01.2024 Bunter Abend im Pfarrverband

Einen lus­ti­gen und gemüt­li­chen Abend konn­te man beim bun­ten Abend im Pfarr­ver­band erle­ben. Gutes Essen vom Schloss­wirt und stim­mungs­vol­le Musik, die zum Tanz und Fei­ern ein­lud, sorg­ten dabei für gute Laune.

Neben dem Auf­tritt der Schön­heits­kö­ni­gin von Schneizl­reuth und der Dar­bie­tung von Maler Jean- Jaques mit sei­ner Assis­ten­tin Jaque­line war die Sketchein­la­ge von Pas­to­ral­re­fe­rent Ste­fan Win­ter ein beson­de­res High­light. Die­ser hat­te das Stück ​„Ein Münch­ner im Him­mel“ umge­schrie­ben. Aus ​„Engel Aloi­si­us“ wur­de, dem Orten­bur­ger Pfarr­ver­band ange­passt, kur­zer­hand ein ​„Engel Anto­ni­us“. Die­ser schei­ter­te wegen sei­ner unver­gleich­lich baye­ri­schen Art am Engerl- Dasein und wur­de zum Schluss vom lie­ben Gott mit einem Spe­zi­al­auf­trag wie­der zurück auf die Erde geschickt, der für ​„Engel Anto­ni­us“ jedoch beim Schloss­wirt endete.

Ins­ge­samt war es ein bun­ter und lus­ti­ger Abend.

24.01.2024 Jahreshauptversammlung Frauenbund Ortenburg, Frauenbund unterstützt Mutter-Kind-Gruppe

Sehr gut besucht war im Janu­ar die Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Katho­li­schen Frau­en­bunds Orten­burg. San­dra Lob­mei­er, die Ver­tre­te­rin des Lei­tungs­teams, konn­te neben zahl­rei­chen Mit­glie­dern auch die Lei­te­rin­nen der Mut­ter-Kind-Grup­pen von Orten­burg, Ste­fa­nie Hartl, Chris­ti­na Awen­der, und von Dorf­bach, Fran­zis­ka Hei­ne­mann, begrü­ßen. Nach einem anspre­chen­den geist­li­chen Impuls von Moni­ka Win­ter boten ein Sekt­um­trunk und Imbiss Gele­gen­heit zum ers­ten Gedankenaustausch. 

Die Tages­ord­nung begann mit Berich­ten der Ver­tre­te­rin­nen der Mut­ter­kind­grup­pen über ihre abwechs­lungs­rei­chen wöchent­li­chen Tref­fen, unter ande­rem mit Ers­te-Hil­fe-Kur­sen spe­zi­ell für Klein­kin­der und einem geplan­ten Kurs fürs Krän­ze­bin­den. Zur Unter­stüt­zung ihrer Arbeit finan­zier­te der Zweig­ver­ein kürz­lich die Anschaf­fung von zwei flau­schi­gen Tep­pi­chen für die Grup­pe in Dorf­bach. Die Lei­te­rin Fran­zis­ka Hei­ne­mann bedank­te sich herz­lich für die wei­che und war­me Spielunterlage. 

Der Tätig­keits­be­richt des Lei­tungs­team­mit­glieds Ruth Bau­er zeig­te, dass erst­mals nach Coro­na das gesam­te Pro­gramm für 2023 ver­wirk­licht wer­den konn­te. Es bot die tra­di­tio­nel­len Aktio­nen wie bei­spiels­wei­se das Palm­bu­schen- und Kräu­ter­büschl­bin­den, die Gestal­tung von Mai­an­dacht und Advents­got­tes­dienst. Höhe­punk­te waren der Tages­aus­flug nach Burg­hau­sen mit Burg­füh­rung im Som­mer und der beein­dru­cken­de Kurz­film­abend im Herbst. Die gesel­li­gen Tref­fen wie der Som­mer­abend bei Kathi Hirsch, der kurz­wei­li­ge Hoagar­ten und die stim­mungs­vol­le Advent­fei­er kamen nicht zu kurz. Auch an sozia­le Auf­ga­ben wur­de gedacht. So spen­de­te der Ver­ein grö­ße­re Geld­be­trä­ge an das Frau­en­haus in Pas­sau, an den ​„Bischof-Eder-Fond für Fami­li­en in Not“, wie für den Blu­men­schmuck in der Pfarr­kir­che. Nach Kas­sen­be­richt und Ent­las­tung der Vor­stand­schaft ging es im wei­te­ren Ver­lauf der Sit­zung um die Pro­gramm­pla­nung für das Jahr 2024. Neben den bereits übli­chen Akti­vi­tä­ten steht als Höhe­punkt im Okto­ber die Fei­er des 70-jäh­ri­gen Ver­eins­ju­bi­lä­ums an. Eine Wan­de­rung im Lau­fen­bach­tal sowie ein Besuch im Bay­ern-Lab Vils­ho­fen zum The­ma ​„Fra­gen im Umgang mit dem Smart­phone“ im Herbst sind nur eini­ge der geplan­ten Pro­gramm­punk­te. Die Pro­gramm­über­sicht liegt in Kür­ze in den jewei­li­gen Pfarr­kir­chen auf.

Ruth Bau­er, Mit­glied des Lei­tungs­teams des Frau­en­bunds Ortenburg

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Foto (Ruth Bauer): Besuch der Leitungsteammitglieder des KDFB Ortenburg Sandra Lobmeier und Ruth Bauer bei der Mutter-Kind-Gruppe in Dorfbach, um den vom Zweigverein finanzierten neuen Teppichs zu besichtigen. Von rechts: Sandra Lobmeier, Franziska Schemmel (eine der Mutter-Kind-Gruppe Leiterinnen, Franziska Heinemann verhindert) Ruth Bauer

07.01.2024 Schafkopfturnier in Ortenburg

Info Icon Robert Bauer
Foto (von links): Die Gewinner Josef Steinleitner, Gertrud Kriste, Franz Karl mit Spielleiter Franz Grausam (Foto Robert Bauer)

Wie schon in den Vor­jah­ren fand das Schaf­kopf­tur­nier der katho­li­schen Pfarr­ge­mein­de Orten­burg auch heu­er wie­der gro­ßen Zuspruch. Mit 76 Spie­lern waren die bei­den Säle im Pfarr­heim an der Lin­den­al­lee gut gefüllt. In Ver­tre­tung von Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger über­nahm Pas­to­ral­re­fe­rent Ste­fan Win­ter die Begrü­ßung. Er bedank­te sich dabei auch für die Orga­ni­sa­ti­on und die Bewirtung.

Gewin­ner war Josef Stein­leit­ner mit 111 Punk­ten vor Franz Karl mit 77 Punk­ten und Ger­trud Kris­te mit 66 Punk­ten. Spiel­lei­ter Franz Grau­sam konn­te den 3 Erst­plat­zier­ten Geld­prei­se über­rei­chen, wäh­rend für die übri­gen Spie­ler zahl­rei­che Gut­schei­ne und Sach­prei­se bereit­la­gen, die von groß­zü­gi­gen Spon­so­ren gespen­det wur­den. So konn­te jeder etwas mit nach Hau­se nehmen. 

Die Ver­ant­wort­li­chen freu­ten sich am Ende über einen Rein­erlös von 700 €, der zur Til­gung von Schul­den aus der Kir­chen­re­no­vie­rung ver­wen­det wird.

(Robert Bau­er)

01.01.2024 Ortenburg: Öku­me­ni­sche Wort-Got­tes-Fei­er zum neu­en Jahr mit anschlie­ßendem Neu­jahrs­emp­fang im Pfarr­heim

Sich im öku­me­ni­schen Got­tes­dienst auf Wesent­li­ches zu besin­nen und Nach­barn und Bekann­te beim Neu­jahrs­emp­fang zu tref­fen, das ist seit Jah­ren wert­ge­schätz­tes fixes Datum im Kalen­der der Orten­bur­ger Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Ein­ge­la­den hat­te heu­er die katho­li­sche Gemein­de. Die Kir­chen­mu­sik kam vom Kir­chen­chor Dorf­bach Orten­burg unter der Lei­tung von Eli­sa­beth Hoe­ni­cka sowie von Miri­am Hoe­ni­cka an der Orgel.

Unser Land wer­de säku­la­rer, und die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung sei kaum noch reli­gi­ös ansprech­bar hat­te kürz­lich Georg Bät­zing, der Vor­sit­zen­de der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz in sei­ner Sil­ves­ter­pre­digt fest­ge­stellt. Auch wenn Sta­tis­ti­ken dies bestä­ti­gen, so könn­te die Orten­bur­ger Tra­di­ti­on hin­wei­sen dar­auf, dass man Begeg­nung und Aus­tausch auch wei­ter­hin sucht, längst schon über­kon­fes­sio­nell. Und auch säku­la­re und reli­giö­se Ebe­ne haben Schnitt­men­gen, die unse­re Gesell­schaft für ihr Mit­ein­an­der so drin­gend braucht.

Die katho­li­sche Pfarr­kir­che jede­falls war gut besucht und der lie­be­voll vor­be­rei­te­te Emp­fang war Beleg für bes­ten Zusam­men­halt einer Gemein­de in einer sich rasch ver­än­dern­den Welt.

Die Pre­digt hielt Pfar­re­rin Sabi­ne Hofer über die Jah­res­lo­sung für das Jahr 2024: ​„Alles, was ihr tut, gesche­he in Lie­be“ aus dem 1. Korin­ther­brief 16,14. Nicht um die Lie­be aus kit­schi­gen Fil­men oder die Phra­sen von Sozi­al­ro­man­ti­kern gehe es, son­dern um Lie­be als Grund­hal­tung bei der Über­win­dung von Unrecht, dar­um also, dass man sich gegen­sei­tig für die sozia­le Ver­ant­wor­tung stär­ken las­se. So gese­hen ver­bin­de die Lie­be die Men­schen, ​„heu­te öku­me­nisch aber auch in unse­rem All­tag.“ Die Lebens­ge­schich­te des Apos­tels Pau­lus ver­zeich­ne auch die Pha­se von Hoch­mut und Ego­is­mus, die des kom­pro­miss­lo­sen Chris­ten­ver­fol­gers, der bei der Stei­ni­gung des ers­ten christ­li­chen Mär­ty­rers Ste­pha­nus anwe­send gewe­sen war und dar­an ​„Wohl­ge­fal­len“ gehabt habe. Erst durch die unmit­tel­ba­re Begeg­nung mit Jesus Chris­tus war er vom Sau­lus zum Pau­lus gewor­den, hat­te nun das ver­kün­det, was er zuvor ver­folgt hat­te. Den Men­schen ein­mal mit ande­ren Augen sehen, in jedem ein Stück von Gott sehen, das sei die Bot­schaft der dies­jäh­ri­gen Jah­res­lo­sung, so Pfar­re­rin Hofer abschlie­ßend. Eine wahr­haft anspruchs­vol­le Idee, die anspornt, sich nicht gegen­ein­an­der son­dern mit­ein­an­der gegen Unge­rech­tig­keit und Ego­is­mus und die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen in unse­rer Welt einzusetzen!

Beim anschlie­ßen­den Emp­fang begrüß­te Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger Gäs­te aus dem gan­zen Pfarr­ver­band aus der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de und die Ver­tre­ter des Markt­ge­mein­de­ra­tes mit Bür­ger­meis­ter Ste­fan Lang, sei­nen bei­den Stell­ver­tre­tern Harald Roit­ner und Micha­el Strau­bin­ger und wei­te­ren Mark­trä­te. In sei­nem Gruß­wort dank­te Lang für Ein­la­dung und Gast­freund­schaft. Er wünsch­te ein gutes neu­es Jahr für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und emp­fahl mehr Zufrie­den­heit. Die Gemein­de ste­he gut da, Jam­mern und Kla­gen sei aus sei­ner Sicht nicht ange­bracht. In letz­ter Zeit, so sein Ein­druck, habe das noch zuge­nom­men. Und der Ton in der Bür­ger­schaft wer­de rau­her, beson­ders jedoch in den sozia­len Medi­en. Dort kön­ne ​“jeder schrei­ben, was er mag“ und brau­che dafür kei­ne Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, in letz­ter Zeit immer öfter auch Belei­di­gun­gen, das sei nur schwer erträglich. 

(Klaus Engel)

Impres­sio­nen vom Neu­jahrs­emp­fang (Bil­der: Bea­te Wein­ber­ger, San­dra Lob­mei­er und Klaus Engel)